Lieb & Teuer

Sonntag, 28. Oktober 2018, 16:00 bis 16:30 Uhr
Montag, 29. Oktober 2018, 06:50 bis 07:20 Uhr

Janin Ullmann mit der Expertin (li.) vor dem Gemälde von Konstantin Ivanovich Gorbatoff.

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Moderatorin Janin Ullmann lädt interessierte Zuschauerinnen und Zuschauer regelmäßig ein, in Kunstsprechstunden kostenlos den Wert ihrer Antiquitäten von Experten schätzen zu lassen.

Die Kunstobjekte im Überblick:

Weltzeituhr mit Messing-Gehäuse

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Die Weltzeituhr entstand um 1960 bei der Firma Kienzle.

Die Weltzeituhr ist von der Firma Kienzle. Das Gehäuse ist aus Messing. Auf der Vorderseite ist die Weltkarte abgebildet. Unterhalb der Weltkarte befindet sich eine Anzeigenskala, die vom Werk mit bewegt wird. Um die Uhrzeit von einer Stadt in einer anderen Zeitzone ablesen zu können, muss man von der Stadt auf der Karte eine senkrechte Linie auf die Skala ziehen, wo die Uhrzeit angezeigt wird. Ein heller oder dunkler Hintergrund zeigt an, ob es sich um eine Tages- oder Nachtzeit handelt. Entstehung um 1960.

Antiker Reiseführer mit malerischen Ansichten

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Die Reiseführer von 1806 zeigt unter anderem Ansichten des Rheins.

Das Buch ist 1806 im Verlag Wilmans in Frankfurt am Main erschienen. Es handelt sich um einen frühen Reiseführer mit 32 Kupfertafeln und einer Karte. Im Text werden die Orte, die sich auf dem Weg befinden, beschrieben. Außer den Sehenswürdigkeiten wird unter anderem auch über Geschichte und Einwohnerzahl berichtet. Als Autoren gelten die Historiker Nicolaus Vogt (1756-1836) und Aloys Wilhelm Schreiber (1763-1841).

Ikone "Siebenschläfer von Ephesus"

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Die russische Ikone unter Glas entstand Ende des 19. Jahrhunderts.

Die Ikone zeigt die Siebenschläfer von Ephesus, die im dritten Jahrhundert nach Christus verfolgt wurden und sich in einer Höhle versteckt hatten. Zweihundert Jahre später hat Kaiser Konstantin sie suchen lassen und die Höhle geöffnet, und sie schliefen dort noch. In einer Legende heißt es, sie seien kurz aufgewacht und dann zu Staub zerfallen. Die Ikone ist in einem Holzkasten mit Glasscheibe untergebracht, sie ist Ende des 19. Jahrhunderts in Russland entstanden.

Gemälde von Konstantin Ivanovich Gorbatoff

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Das Bild von Constantin Ivanovich Gorbatoff zeigt ein spanisches Dorf.

Das Bild ist signiert von dem russischen Maler Constantin Ivanovich Gorbatoff. Auf der Rückseite ist der Titel "spanisches Städtchen" vermerkt. Gorbatoff hatte in Riga und Petersburg studiert und lebte nach der russischen Revolution in Deutschland. Von dort aus unternahm er zahlreiche Reisen in den Mittelmeerraum, wo zahlreiche Ölbilder und Skizzen entstanden sind. Dieses Bild ist womöglich im Atelier nach der Vorlage einer Zeichnung entstanden. Die Echtheit ist von der Autorin des Werkverzeichnisses von Gorbatoff, Olga Sugrobova-Roth, bestätigt worden.

Russischer Teekrug mit Deckel

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Mit dem Deckelkrug wurde in Russland Anfang des 20. Jahrhunderts Tee zubereitet.

Der Deckelkrug ist aus Porzellan und mit der Marke der russischen Manufaktur Kusnezow versehen. Die Fabrik war an verschiedenen Standorten vertreten, der Krug stammt aus der Kleinstadt Grusino aus der Nähe von St. Petersburg. Entstehung zwischen 1913 bis 1918. Der Krug diente zur Vorbereitung des Tees und wird im Russischen als "zavarotschnaja Kruzhka" bezeichnet.

Redaktion
Marina Bartsch-Rüdiger
Redaktionsleiter/in
Christoph Bungartz
Moderation
Janin Ullmann
Produktionsleiter/in
Anja Reingold