Lieb & Teuer

Sonntag, 15. März 2020, 16:00 bis 16:30 Uhr
Montag, 16. März 2020, 06:50 bis 07:20 Uhr

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Janin Ullmann lädt interessierte Zuschauerinnen und Zuschauer regelmäßig ein, in Kunstsprechstunden kostenlos den Wert ihrer Antiquitäten von Experten schätzen zu lassen.

Die Kunstobjekte im Überblick:

Cloisonné-Teller aus China

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Der Cloisonné-Teller aus China entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Bei dem chinesischen Cloisonné-Teller rangt sich alles um Glück, langes Leben, Wohlstand und Weisheit. Als Symbole stehen dafür das das shou-Zeichen aber auch Fledermäuse oder Lotosranken, in kräftigen, meist blauen Farben. Der Teller ist in der sogenannten Cloisonné-Technik hergestellt. Dabei werden dünne Drähte auf einen Metallträger gelötet und die so entstandenen Zwischenräume mit verschiedenfarbige Glasflüssen gefüllt. Auf der Rückseite befinden sich ornamentale Blüten auf blauem Grund. Hergestellt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Lithographie von Emil Nolde

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Die Lithographie von Emil Nolde aus dem Jahr 1926 zeigt zwei ältere Herren.

Die Lithographie "zwei ältere Herren" wurde von Emil Nolde (1867 - 1956), im Jahr 1926 hergestellt. Sie ist signiert, mit dem Kürzel Prd. (Probedruck) versehen und vom Künstler selbst verschenkt worden. Es sind noch weitere "Probedrucke" in verschiedenen Farbvarianten entstanden. Die spätere Auflage betrug 520 Exemplare. Die Lithographien Noldes, denen er sich ab 1907 widmete, sind weniger bekannt als die bunten Aquarelle mit Motiven aus dem Blumengarten.

Silberbecher mit Buckeln

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Der Silberbecher mit Buckeln ist aus 835er-Silber gefertigt.

Der kleine Silberbecher mit Buckeln im Herzdekor ist innen vergoldet. Diese Dekoration war schon in der Renaissance und im Barock beliebt. Der Becher stammt allerdings aus der Zeit des Historismus im späten 19. Jahrhundert und ist aus 835-Silber. Der Hersteller, die Silberwarenfabrik Neresheimer aus Hanau, hat solche Becher in verschiedenen Größen in Serie produziert. Sie sind in sogenannten Formflaschen gegossen worden.

Figurengruppe "Drei galoppierende Pferde"

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Die "drei galoppierende Pferde" stammen vom japanischen Unternehmen "Noritake".

Die weiße Figurengruppe "drei galoppierende Pferde" ist ein Produkt des japanischen Großunternehmens "Noritake", gegründet 1904. Die Produkte, ursprünglich vor allem Tafelgeschirr, haben gern eine europäische oder sogar deutsche Anmutung. Sie schmücken sich - wie hier - mit Fantasienamen wie "Echt Altmann" , die in ihrer Marke Krone und Schwerter zeigen, um für den jeweiligen Markt einen Käuferbezug herzustellen. Bei der Pferdegruppe handelt es sich um eine Serienprodukt aus Feinsteinzeug, die circa 1970/80 gefertigt wurde.

Puderblauer Porzellan-Pokal

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Der puderblaue Porzellan-Pokal entstand 1805 in der Wiener Manufaktur "Sorgenthal".

Diesen puderblauen, kraterförmigen Porzellan-Pokal könnte man als Liebes-Becher bezeichnen. Er zeigt vier Amor-Knaben, deren Pfeile gerade ins Herz getroffen haben. Herz und Pfeile sind silhouettenhaft vor Goldfond platziert. Hergestellt 1805 von der Wiener Manufaktur "Sorgenthal-Porzellan". Die unterglasurblaue Bindenschild-Marke, Jahresstempel sowie die Namen der Modelleure finden sich auf der Unterseite. Ursprünglich gehörte eine Unterschale, ein Präsentoir.

Redaktion
Marina Bartsch-Rüdiger
Moderation
Janin Ullmann
Produktionsleiter/in
Anja Reingold
Redaktionsleiter/in
Christoph Bungartz