Nordmagazin - Land und Leute

Dienstag, 20. Oktober 2020, 18:00 bis 18:15 Uhr

Unfall: Zusammenstoß von zwei Straßenbahnen in Rostock

Beim Zusammenstoß von zwei Straßenbahnen sind in Rostock nach neuesten Informationen mindestens zwölf Menschen verletzt worden. Der Unfall hatte sich am Morgen in der Nähe eines Straßenbahndepots auf Höhe der Kunsthalle ereignet. Nach ersten Ermittlungen soll es drei Schwerverletzte und neun leicht Verletzte geben. Eine mit Fahrgästen besetzte Linien-Straßenbahn sei auf einen anderen Triebwagen aufgefahren. Diese Werkstattbahn habe Bremsprüfungen durchgeführt, so eine Sprecherin der Rostocker Straßenbahn AG. Ein Straßenbahn-Fahrer wurde schwer verletzt und konnte erst längere Zeit nach dem Unfall geborgen werden.

Beratungen: Corona-Gipfel wegen Corona-Fall in der Staatskanzlei unterbrochen

Der Corona-Gipfel der Landesregierung mit den Kommunen und Sozialverbänden ist überraschend unterbrochen worden. Grund ist ein Corona-Fall in der Staatskanzlei. Eine hochrangige Beamtin aus dem engen Umfeld von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig ist heute Morgen positiv auf das Corona-Virus getestet worden, das wurde gegen Mittag bekannt. Der Gipfel mit den Kommunen und Spitzenverbänden in Schwerin, der über schärfere Maßnahmen beraten sollte, wurde daraufhin unterbrochen. Nach NDR-Informationen sollen die Beratungen telefonisch fortgesetzt werden. Wann Ergebnisse bekannt gegeben werden, ist unklar. Die Runde wollte vor allem den Umgang mit Risikogebieten beraten - im Gespräch sind Alkoholverbote, Sperrstunden für Gaststätten und Kontaktbeschränkungen.

EU-Fangquoten: Agrarminister einigen sich auf Ostsee-Fangquoten für 2021

Die EU-Agrarminister haben sich auf neue Fangquoten für die Ostsee im kommenden Jahr geeinigt. Deutsche Ostsee-Fischer dürfen im kommenden Jahr deutlich weniger Hering fangen. Die erlaubte Fangmenge für den westlichen Hering wird 2021 erneut gesenkt, wie aus einer Einigung der EU-Fischereiminister aus der Nacht zum Dienstag in Luxemburg hervorgeht.

Verkehrsbeeinträchtigung: Baustellen im Land

Mecklenburg-Vorpommern ist ein Pendler-Land. Zigtausende fahren jeden Tag zur Arbeit und sie müssen im Moment geduldig sein, denn - zumindest gefühlt - wird quasi überall an den Straßen gebaut. Manchmal wird aber eben nicht gebaut und trotzdem sind Straßen gesperrt. Wir haben Sie als unsere Nutzerinnen und Nutzer über die Sozialen Netzwerke aufgerufen, uns sogenannte "schlafende Baustellen" zu nennen - und wir sind diesen Meldungen auf den Grund gegangen.

Redaktionsleiter/in
Sibrand Siegert

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