Kulturjournal

Montag, 27. Mai 2019, 22:45 bis 23:15 Uhr
Freitag, 31. Mai 2019, 02:00 bis 02:45 Uhr

Julia Westlake moderiert das Kulturjournal.

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Bedrohte Tiere: Dokumentation über Wildpferde

Wildpferde leben frei und unabhängig auf der ganzen Welt, aber wie lange noch? Ihr natürlicher Lebensraum wird immer kleiner. Halfter, Zäune und Begrenzungen entsprechen nicht ihrem Wesen. Was können wir tun, um Wildpferden ein Überleben zu sichern? Dieser Frage geht Regisseurin Caro Lobig nach. In eindringlichen Bildern und Interviews beleuchtet sie die Situation der Wildpferde in verschiedenen Ländern. Die Dokumentation "Die Magie der Wildpferde" kommt am 6. Juni ins Kino.

Umweltfotofestival Zingst: Das Projekt "Helden der Meere"

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Das Foto-Projekt "Helden der Meere" in Zingst

Plastikmüll, Überfischung, Klimawandel: Unsere Weltmeere sind so bedroht wie nie zuvor. Auf dem Umweltfotofestival "Horizonte" zeigt York Hovest in Fotografien, was wir zu verlieren haben. Video (04:59 min)

Seit jeher fühlen wir Menschen uns angezogen vom Meer, seiner Kraft und Unberechenbarkeit. Heute sind unsere Weltmeere so bedroht wie nie zuvor. Die weltweite Verschmutzung durch Plastikmüll und der industrielle Fischfang bedrohen die Existenz unzähliger Arten. Die Erderwärmung und der daraus resultierende Klimawandel führen zu immer größeren Schäden im marinen Ökosystem. York Hovest, erfolgreicher Fotograf, Abenteurer und Autor, begleitet in seinem neuen Projekt "Helden der Meere" Menschen, die sich die Rettung der Ozeane auf die Fahnen geschrieben haben: Wissenschaftler, Aktivisten und Visionäre, die Projekte entwickelt haben, wie die Meere gerettet werden können. York Hovest wird in einem speziell angefertigten Ruderboot den Atlantik überqueren, um auf die Aktion "Helden der Meere" aufmerksam zu machen. Auf dem Umweltfotofestival "Horizonte" in Zingst zeigt er in atemberaubenden Fotografien, wie wichtig der Schutz unserer Meere ist und welche einzigartigen Landschaften wir zu verlieren drohen.

Jazz am Wasser: Die Pianistin Julia Hülsmann kommt zum Elbjazzfestival

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Julia Hülsmann kommt zum Elbjazz-Festival

Im Juni findet das Elbjazz-Festival in Hamburg statt. Artist in Residence ist die Pianistin Julia Hülsmann. Sie steht für einen offenen Jazz - mit Anleihen aus vielen Musik-Genres. Video (04:57 min)

Musik zwischen Kränen und Containern, auf einem Elbkahn, im Kirchenschiff und in der Elbphilharmonie: Anfang Juni findet das nächste Elbjazz-Festival in Hamburg statt. Artist in Residence ist in diesem Jahr die Pianistin Julia Hülsmann aus Berlin. Sie steht für einen offenen Jazz, mit Anleihen aus ganz unterschiedlichen Musik-Genres, und sie arbeitet mit ganz unterschiedlichen Formationen zusammen. Beim Elbjazz kommt sie mit dem "Julia Hülsmann Quintet" und einem Beatles-Programm in die Elbphilharmonie. Mit dem "Julia Hülsmann Octet" interpretiert sie Songs von Alanis Morissette oder Feist. Und gemeinsam mit dem Vibraphonisten Christopher Dell tritt sie als Duett in der Hauptkirche St. Katharinen auf. Für das Kulturjournal besucht Julia Hülsmann vorab Hamburg und spricht am Flügel über ihre Musik.

Lässt sich der Verfall stoppen? Streit um den ältesten, denkmalgeschützten Hof in Hannover

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Köritzhof: Ältester Hof in Hannover verrottet

Erst fraß sich Efeu durchs Dach, dann kamen die Ratten. Der 400 Jahre alte Köritzhof in Hannover verrottet. Dabei steht er unter Denkmalschutz. Die Nachbarn sind empört. Video (04:57 min)

Der älteste Bauernhof Hannovers verfällt - und das schon lange: Erst fraß sich Efeu durchs Dach, dann kamen die Ratten. Schon lange verrottet der 400 Jahre alte Köritzhof. Dabei steht er unter Denkmalschutz - eben weil er Kulturgut ist. Doch der Hof ist im Privatbesitz einer Erbengemeinschaft. Und die ist zwar zum Erhalt verpflichtet, unternimmt aber nichts. Die zuständige Denkmalbehörde kann wegen der Eigentumsverhältnisse nur bedingt Einfluss nehmen - sagt sie zumindest. Kein Einzelfall beim Denkmalschutz. In seiner aktuellen Folge der Reihe Stadt. Land. Haus. diskutiert das Kulturjournal die Möglichkeiten und Grenzen des Denkmalschutzes.

Gegen Sexismus und Homophobie: Porträt der Rapperin Sookee

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Kein Song ohne Message: Sookee

Queer, feministisch, politisch: Die Texte von Rapperin Sookee sind sehr direkt. Sie ist eine wichtige Stimme, eine Feministin, die auch aneckt und klar sagt, was sie denkt. Video (04:44 min)

"Jeder zehnte Pinguin ist keine Hete", rappt Sookee in ihrem Song "Queere Tiere". "Es gibt doch mehr als zwei Geschlechter. Wirf’ ein’ Blick in die Natur und du weißt, wer Recht hat." Die Rapperin Sookee, geboren 1983 als Nora Hantzsch in Pasewalk in Mecklenburg-Vorpommern, ist eine wichtige und laute Stimme, die sich für die LGBTQ-Szene einsetzt - also für Homo- und Bisexuelle, Transgender und queere Menschen. Die Berlinerin brachte 2006 ihre erste Platte heraus und ist inzwischen als Rapperin und Aktivistin bekannt. Sie macht sich nicht nur für die LGBTQ-Szene stark, sondern sie engagiert sich auch gegen Fremdenhass und Antisemitismus, unterstützt Vereine und Kampagnen. 2015 wurde Sookee von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zur "Botschafterin im Themenjahr gegen Geschlechterdiskriminierung" gekürt. 2018 erhielt sie den Lousie-Otto-Peters-Preis der Stadt Leipzig. Das Kulturjournal porträtiert Sookee zum Deutschen Diversity-Tag am 28. Mai.

Wahr. Schön. Gut. Julia Westlake über den Kulturaufreger der Woche

Wer hat uns besonders aufgeregt? Was hat uns amüsiert? Und wo lauert die nächste Gefahr für Kunst, Kultur und Gesellschaft? Julia Westlake kommentiert den kulturellen Aufreger der Woche. Sie sucht das Wahre, Schöne, Gute und findet oft das Gegenteil.

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Wahr. Schön. Gut. - Kurzkultur mit Meinung!

Julia Westlake kritisiert das aktuelle Kulturgeschehen: Mini-Verrisse über skurrile Abgründe der menschlichen Schaffenskraft - jeden Montag neu. mehr

Redaktionsleiter/in
Christoph Bungartz
Produktionsleiter/in
Katja Theile
Moderation
Julia Westlake