Kulturjournal

Sieht so die Zukunft der Kunst aus?

Montag, 11. Juni 2018, 22:45 bis 23:15 Uhr
Freitag, 15. Juni 2018, 01:30 bis 02:00 Uhr

Julia Westlake im Studio

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Sieht so die Zukunft der Kunst aus? Das Kulturjournal beim Virtual-Reality-Festival in Hamburg

"So hast Du Kunst noch nie gesehen" - das zumindest verspricht "VRHAM!", das erste künstlerische Virtual-Reality-Festival in Hamburg. Während man bislang die Technik überwiegend aus Computerspielen kannte, wagen sich jetzt immer mehr Künstler in die virtuelle Welt, unter ihnen das Hamburger Enfant terrible der Kunst Jonathan Meese. Auch das Kulturjournal macht den Selbstversuch. Anne Adams setzt sich eine VR-Brille auf und erkundet auf dem Festival die virtuelle Welt, spricht mit Besuchern und Künstler - und fragt: Ist VR-Art die Kunst der Zukunft oder technischer Schnickschnack?

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03:54

Virtual Reality: Kunst neu erleben

11.06.2018 22:45 Uhr

"So hast Du Kunst noch nie gesehen", verspricht VRHAM!, das erste künstlerische Virtual-Reality-Festival in Hamburg. Reporterin Anne Adams wagt den Selbstversuch. Video (03:54 min)

Ärger mit dem Denkmalschutz: Die Gemeinde Riemserort bei Greifswald

Den Zaun einfach in einer beliebigen Farbe streichen? Das geht nicht. Wenn ein Nadelbaum gefällt werden muss, danach einfach mal was anderes pflanzen? Das geht auch nicht. Und eben das ärgert die Bewohner von Riemserort bei Greifswald, denen die Denkmalschutzbehörde solche Vorschriften machen will. Denn Riemserort ist die bedeutendste Kleinhaussiedlung der Nachkriegszeit in Mecklenburg-Vorpommern - und steht unter Denkmalschutz. Und das kam so: Die Wohnsiedlung Riemserort entstand in den 1950er-Jahren, als das Friedrich-Loeffler-Institut auf der nahe gelegenen Insel Riem sich erweiterte und auf das Festland ausdehnte. Entstanden ist ein Kleinod mit bedeutender Baum- und Grünkulisse und guter Infrastruktur samt Kita, Schule, Gaststätte. Nun soll die denkmalpflegerische Zielsetzung für die Siedlung fortgeschrieben werden - mit eben teilweise entsprechenden Vorschriften. Wie weit darf Denkmalschutz gehen? Das Kulturjournal spricht mit Anwohnern, Ortsvertretern und der Denkmalschutzbehörde.

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05:01

Riemserort: Ärger mit dem Denkmalschutz

11.06.2018 22:45 Uhr

Den Zaun in einer beliebigen Farbe streichen? Das geht nicht! Denn Riemserort steht unter Denkmalschutz und die Behörde will Vorschriften machen. Wie weit darf Denkmalschutz gehen? Video (05:01 min)

Was verbindet "Ossis" und "Migranten"? Prominente Schriftsteller diskutieren über eine Studie

Verlust der Heimat, Fremdheitsgefühle und Benachteiligung durch den Rest der Gesellschaft. Viele Ostdeutsche haben nach der Wende die gleichen Erfahrungen gemacht wie Migranten, sagt die Berliner Integrationsforscherin Naika Foroutan. Zugespitzt formuliert: "Ossis" sind im wiedervereinigten Deutschland auch "Migranten". Foroutan arbeitet am "Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung" gerade an einer Studie, in der Einstellungen gegenüber Muslimen und Ostdeutschen miteinander verglichen werden. Ein Interview, in dem sie ihre These vertrat, löste eine breite Debatte aus, Autoren mit ostdeutschen und migrantischen Wurzeln reagierten mit großer Zustimmung oder entsetzter Ablehnung. Das Kulturjournal spricht mit Naika Foroutan und diskutiert mit den Schriftstellern Fatma Aydemir und Ingo Schulze.

Weitere Informationen

Sind Ostdeutsche auch Migranten?

Heimatverlust, Fremdheitsgefühle und Benachteiligung: Viele Ostdeutsche haben nach der Wende die gleichen Erfahrungen gemacht wie Migranten, sagt Forscherin Naika Foroutan. mehr

Ein musikalisches Multitalent - Der Pianist Kit Armstrong spielt in Mecklenburg-Vorpommern

Er jettet um die Welt, hat rund 100 Konzerte im Jahr und fasziniert das Publikum mit seiner Vielseitigkeit: der Pianist und Komponist Kit Armstrong, das einstige "Wunderkind". 1992 in Los Angeles geboren, begann er mit fünf Jahren, Klavier zu spielen. Neben der Grundschule besuchte er die Highschool, studierte Klavier und Komposition, Physik, Chemie und Mathematik. Begeistern kann er sich aber auch für gutes Essen und Origami, die Kunst des Papierfaltens. Mit 13 Jahren kam das Multitalent nach Europa. Alfred Brendel wurde sein Lehrer und Mentor. Der Altmeister sah in ihm die "größte musikalische Begabung, der ich in meinem ganzen Leben begegnet bin". Mittlerweile tritt Kit Armstrong in den großen internationalen Konzerthallen ebenso auf wie in kleinen handverlesenen Kammermusiksälen. In diesem Sommer ist er "Preisträger in Residence" der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und wird unter anderem in Greifswald, Hasenwinkel, Neubrandenburg und Wismar spielen.

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Kit Armstrong: Musikalisches Multitalent in MV

11.06.2018 22:45 Uhr

Schon mit 8 gab Kit Armstrong Klavierkonzerte. Inzwischen jettet das einstige Wunderkind um die Welt und ist nun "Preisträger in Residence" der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Video (04:04 min)

Der Fotograf der Rockstars - Anton Corbijn auf der Triennale der Photographie

Von Depeche Mode bis U2, von Björk bis Tom Waits - Anton Corbijn hat über Jahrzehnte die großen Stars der Pop- und Rockmusik abgelichtet und wurde so zu einem der bekanntesten Fotografen weltweit. Vor allem mit seinen vielen Schwarz-Weiß-Aufnahmen hat er einen ganz eigenen Stil entwickelt. Das Bucerius-Kunstforum zeigt nun die Ausstellung "Anton Corbijn. The Living and the Dead": Neben den bekannten Porträts lebender Musiker stehen Fotos, in denen Corbijn sich selbst in die Rolle toter Stars wie Jimi Hendrix oder Janis Joplin hineinversetzt. Die Ausstellung läuft im Rahmen der Triennale der Photographie Hamburg. Zur Hansestadt hat Corbijn übrigens eine besondere Beziehung: Als Filmregisseur drehte er hier große Teile seines Spielfilms "A most wanted man".

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Star-Fotograf Anton Corbijn in Hamburg

11.06.2018 22:45 Uhr

Anton Corbijn hat Stars der Pop- und Rockmusik abgelichtet und wurde so zu einem der bekanntesten Fotografen. Nun ist der Künstler Gast bei der Triennale der Fotografie in Hamburg. Video (04:49 min)

Wahr. Schön. Gut. - Julia Westlake kommentiert die Kulturwoche

Julia Westlake kämpft sich durch die High- und Lowlights der Kulturwoche. Wer hat uns besonders aufgeregt? Was hat uns amüsiert? Und wo lauert die nächste Gefahr für Kunst, Kultur und Gesellschaft? Mini-Verrisse über skurrile Abgründe der menschlichen Schaffenskraft - Julia Westlake sucht das Wahre, Schöne, Gute und findet oft das Gegenteil. Viel Spaß!

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Wahr. Schön. Gut. - Kurzkultur mit Meinung!

Julia Westlake kritisiert das aktuelle Kulturgeschehen: Mini-Verrisse über skurrile Abgründe der menschlichen Schaffenskraft - jeden Montag neu. mehr

Redaktionsleiter/in
Christoph Bungartz
Moderation
Julia Westlake
Produktionsleiter/in
Katja Theile