Kulturjournal

Montag, 14. Mai 2018, 22:45 bis 23:15 Uhr

Julia Westlake moderiert das Kulturjournal.

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Wichtig oder egal? NDR Debatte über Rechtschreibung

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03:45

Wie gut schreiben die Norddeutschen?

14.05.2018 22:45 Uhr

Rhythmus oder Rythmus, das oder dass? Rechtschreibung bereitet vielen Schwierigkeiten. Bildungsexperten sprechen gar von einer Rechtschreibkatastrophe. Deutsche Sprache = schwere Sprache? Video (03:45 min)

"Rhythmus" oder "Rythmus", "wieder" oder "wider",  "das" oder "dass"? Die deutsche Rechtschreibung bereitet vielen Menschen Schwierigkeiten - Muttersprachlern und Migranten, Erwachsenen und Kindern. Universitäten und Arbeitgeber beklagen das Rechtschreib-Niveau ihrer Bewerber. Eine Studie (IQB-Bildungstrends) von 2017 kam zu dem Ergebnis, dass Viertklässler zu schlecht schreiben, Eltern und Bildungsexperten sprechen gar von einer "Rechtschreibkatastrophe" an deutschen Grundschulen. Wächst eine Generation heran, die kaum in der Lage ist, fehlerfrei zu schreiben? Wie lernen Kinder am besten schreiben? Welchen Einfluss haben digitale Medien auf die Rechtschreibung bei Erwachsenen? Um solche Fragen geht es bei der NDR Debatte im Mai: "Rechtschreibung: wichtig oder egal?". Kulturjournal-Reporter Dirk Böge macht den Praxistest: Wie gut schreiben die Norddeutschen?

"Stadt, Land, Haus": Wie Hann. Münden seine Fachwerkbauten rettet

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Hann. Mündens Altstadt: Sanierung selbstgemacht

Der Erhalt von denkmalgeschützten Gebäuden ist teuer. Aber sie geben einer Altstadt, wie im Fall Hann. Mündens, ein Gesicht. Hier arbeiten Bürger ehrenamtlich, um den Schatz zu bewahren. mehr

Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein: Da sanieren engagierte Bürger, unterstützt von lokalen Handwerksbetrieben und Arbeitspraktikanten, alte, denkmalgeschützte Fachwerkhäuser - ehrenamtlich und kostenlos. Tatsächlich passiert genau das im südniedersächsischen Hann. Münden. Eine Bürgergenossenschaft hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Altstadt am Leben zu halten: mit belebten und schönen Häusern - und mit einem neuen Geist. Im zweiten Teil der Reihe "Stadt. Land. Haus." ist das Kulturjournal auf einer Baustelle mit dabei und spricht mit den Ehrenamtlichen. In vier Folgen fragt das Kulturjournal derzeit: Wie möchten wir gern wohnen und leben - und wie sieht die Realität in Städten und auf dem Land aus? Dabei werden die vielfältigen Probleme angesprochen und gleichzeitig Lösungen gezeigt: Wie kann günstiger Wohnungsraum geschaffen werden? Was macht das Dorfleben attraktiv? Wo können sich Bürger einbringen? Und wie verhält es sich mit dem Denkmalschutz?

Zu wenig Geld, zu wenig Lehrer, zu wenig Ideen: Ist Inklusion an Schulen gescheitert?

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06:08

Ist Inklusion an Schulen gescheitert?

14.05.2018 22:45 Uhr

Inklusion ist eine gute Sache. Doch den meisten Schulen fehlt es an Geld und Fachkräften. Ist die Idee des gemeinsamen Lernens von Kindern mit und ohne Behinderung am Ende? Video (06:08 min)

Dass eine Schulleiterin gegen Inklusion klagt, wie vor Kurzem in Bremen, ist wohl ein Einzelfall in Deutschland. Doch es gibt viele Eltern und Lehrer, die es für keine gute Idee halten, Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam zu unterrichten, denn oft fehlt es an dem dafür notwendigen Geld und zusätzlichem Lehrpersonal. Deutschland hat die UN-Behindertenrechtskonvention unterschrieben und sich damit verpflichtet, das Menschenrecht auf gleichberechtigte Teilhabe umzusetzen, für ein gemeinsames Leben aller Menschen - mit und ohne Behinderungen. Doch wie sieht die Praxis in den Schulen aus? Das Kulturjournal hat einen Jungen mit Asperger-Syndrom besucht, der seit zwei Jahren alleine zu Hause am Computer lernt, per Skype mit zugeschaltetem Lehrer, weil er mit der Schule und die Schule mit ihm überfordert war.

Gemeinsam fürs Goetheviertel: Julia Westlake unterwegs in Bremerhaven

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05:59

Goetheviertel: Ein "Problemquartier" im Aufwind

14.05.2018 22:45 Uhr

Leerstand, zerfallende Häuser, Müll auf den Straßen. Das Goetheviertel in Bremerhaven war lange ein "Problemviertel“. Doch nun kämpfen Initiativen gemeinsam für eine Sanierung. Video (05:59 min)

Leerstand, zerfallende Häuser, Müll auf den Straßen. Das Goetheviertel in Bremerhaven-Lehe war lange als "Problemviertel" verschrien. Viele Arbeitslose und verschuldete Menschen wohnen hier, die BILD-Zeitung schrieb sogar vom "ärmsten Stadtteil Deutschlands". Doch Anwohner, ein engagierter Investor, die Stadt und Künstler kämpfen gemeinsam für das Viertel: Schulen wurden saniert, ein Künstlerhaus gegründet, Studenten-Wohnungen konzipiert, Treffpunkte für die Bürger eingerichtet. Die Bevölkerungsstruktur soll besser vermischt werden, leer stehende Häuser wieder attraktiv für neue Mieter werden. Vernetzt werden die Aktivitäten von der Quartiermeisterin Brigitte Hawelka. Sie führt Kulturjournal-Moderatorin Julia Westlake durch das Goetheviertel und stellt Initiativen vor.

Über die Liebe zum Reggae: Eine gemeinsame CD von Sting und Shaggy

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Über die Liebe zum Reggae: Sting und Shaggy

14.05.2018 22:45 Uhr

Sting, der "Englishman in New York", und Shaggy, der jamaikanische "Mr. Lover", haben ein gemeinsames Album produziert - und damit die Musikwelt irritiert. Was führt sie zusammen? Video (06:02 min)

Weltstar Sting, Ex-Police-Sänger und "Englishman in New York", und Shaggy, der jamaikanische "Mr. Lover" haben ein gemeinsames Album produziert. Was führt die beiden unterschiedlichen Musiker zusammen? Jamaika, die Insel, auf der für Sting alles anfing, die Liebe zum Reggae, aber auch das humanitäre Engagement, mit dem beide nicht nur auf der Bühne stehen. Ihr gemeinsames Album "44/876", benannt nach den Telefonvorwahlen von Großbritannien und Jamaika, ist vor kurzem erschienen: Gut gelaunte Reggae-Grooves, melancholisch-jazzige Songs und auch sentimentale Nachdenklichkeit. Für Sting schließt sich mit dem neuen Album ein Kreis: Auf Jamaika hat er mit "The Police" begonnen, jetzt kehrt er zur Leichtigkeit des Reggae zurück - der sonnige Optimismus der Musik ist kein Eskapismus, er ist getragen von einer lebensfrohen, antiautoritären Botschaft.

Wahr.Schön.Gut: Satirisch durch die Kulturwoche.

Julia Westlake kämpft sich durch die High- und Lowlights der Kulturwoche. Wer hat uns besonders aufgeregt? Was hat uns amüsiert? Und wo lauert die nächste Gefahr für Kunst, Kultur und Gesellschaft? Mini-Verrisse über skurrile Abgründe der menschlichen Schaffenskraft - Julia Westlake sucht das Wahre, Schöne, Gute und findet oft das Gegenteil. Viel Spaß!

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Wahr. Schön. Gut. - Kurzkultur mit Meinung!

Julia Westlake kritisiert das aktuelle Kulturgeschehen: Mini-Verrisse über skurrile Abgründe der menschlichen Schaffenskraft - jeden Montag neu. mehr

Redaktionsleiter/in
Christoph Bungartz
Moderation
Julia Westlake
Produktionsleiter/in
Katja Theile