Kulturjournal

Montag, 21. Februar 2022, 22:45 bis 23:15 Uhr
Freitag, 25. Februar 2022, 02:00 bis 02:45 Uhr

Der Ausnahmeweg einer Kanzlerin: Der Dokumentarfilm "Angela Merkel: Im Lauf der Zeit"

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Angela Merkel © Imago Images
5 Min

"Angela Merkel: Im Lauf der Zeit": Der Ausnahmeweg einer Kanzlerin

Für diesen Film hat die ehemalige Kanzlerin dem Regisseur Torsten Körner das letzte Interview ihrer Amtszeit gegeben. 5 Min

"Was ist beleidigender: Grau oder Maus?" So wird Angela Merkel als junge Politikerin in einer Fernsehsendung provokant gefragt. Jahre später nennt US-Präsident Barack Obama sie eine Führungspersönlichkeit, die sich von gewöhnlichen Politikern unterscheidet. Das ist die Bandbreite der Dokumentation "Angela Merkel: Im Lauf der Zeit". Für diesen Film hat die langjährige Kanzlerin sich viel Zeit genommen und, auch wenn es Zufall war, dem Regisseur Torsten Körner das letzte Interview ihrer Amtszeit gegeben.

Die Scorpions sind zurück: Interview mit Klaus Meine

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CD-Cover: Scorpions - Rock Believer © Vertigo Berlin

Neues Album der Scorpions "Rock Believer": Back to the Roots

Die Scorpions haben mit "Rock Believer" ihr 19. Album eingespielt - und das ist "mehr edgy", findet Sänger Klaus Meine. mehr

Vor über zehn Jahren kündigten die Scorpions ihre große Abschiedstournee an und das letzte Studioalbum: "Sting in the Tail“ von 2010. Doch es folgten Konzerte auf Konzerte und dann fünf Jahre später wieder eine Platte. Von Abschied keine Rede mehr. Jetzt bringen die Hannoveraner noch einmal neue Musik, das ganz absichtlich so klingen soll wie früher. Das Kulturjournal trifft Scorpions-Sänger Klaus Meine zum Interview und spricht mit ihm über alte Zeiten und neue Pläne.

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Die Scorpions während ihres Auftritts am 12. August 1989 im Moskauer Luschniki-Stadion. © picture-alliance / dpa

"Wind of Change": Hymne zur Einheit aus Hannover in die Welt

Das Lied der Rockband Scorpions ist der Wendehit schlechthin. Inspiriert wurde der Song von einem Konzert in Moskau. mehr

"Nie wieder Krieg": Das neue Album von Tocotronic

Jede Platte ein Ereignis: auch beim mittlerweile 13. Album von Tocotronic ist das so. Woran das liegen mag? Die Veteranen der "Hamburger Schule" sind Großmeister im Produzieren cleverer Slogans. Während sie in ihren Anfängen in den 90ern ebenso präpotent wie pubertär nölten "Wir kommen, um uns zu beschweren", ist die Band mittlerweile längst beim wuchtigen Pathos angelangt. Aber: das Eigentliche ist dann doch uneigentlich und das scheinbar Politische viel mehr privates Statement.

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Die Band Tocotronic posiert auf und hinter einem Sofa. © Gloria Endres de Oliveira

Neues Tocotronic-Album verzückt selbst die Band

Am Freitag erscheint das 13. Album von Tocotronic. "Nie Wieder Krieg" soll laut der Band "eines der schönsten Alben" ihrer Karriere sein.  mehr

Amerika in Braunschweig: Ausstellung mit Fotos von Andreas Feininger

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Andreas Feininger © picture alliance/dpa
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Museum Braunschweig: Ausstellung mit Fotos von Andreas Feininger

Der deutsch-amerikanische Fotograf fing den Mythos New York in den 1940er Jahren in spektakulären Bildern ein. 5 Min

Er hat den Mythos New York in den 1940er Jahren in spektakulären Bildern eingefangen: der deutsch-amerikanische Fotograf Andreas Feininger. Seine Fotos sind Ikonen der Moderne. Kultbilder auf Kalendern und in Postershops. Jetzt zeigt das städtische Museum Braunschweig die Ausstellung "Alte Neue Welt" mit 260 seiner großartigen Fotografien. Die Ausstellung läuft bis zum 14. August.

Die Geschichte einer deutsch-armenischen Familie: Das "NDR Buch des Monats" von Laura Cwiertnia

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Cover des Buches "Auf der Straße heißen wir anders" von Laura Cwiertnia © Klett-Cotta Verlag

NDR Buch des Monats Februar: "Auf der Straße heißen wir anders"

Laura Cwiertnia erzählt von einer Reise, die von Bremen-Nord in die Vergangenheit einer armenischen Familie führt. mehr

Ein starkes Debut: Die Journalistin Laura Cwiertnia schreibt in ihrem ersten Roman die Geschichte einer deutsch-armenischen Familie über mehrere Generationen. Zentrale Figur ist Karlotta, die in den 90ern in Bremen-Nord aufwächst und außerhalb der Familie Karla genannt wird. Denn über die armenischen Wurzeln wird selten gesprochen. "Auf der Straße heißen wir anders" ist ein vielschichtiger und klug komponierter Roman über das Aufwachsen mit komplexen Identitäten und über eine Familie, die immer wieder erleben muss, was es bedeuten kann, nicht dazuzugehören.

Redaktionsleiter/in
Christine Gerberding
Produktionsleiter/in
Miriam Rumohr
Moderation
Julia Westlake

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