Kulturjournal

Montag, 08. November 2021, 22:45 bis 23:15 Uhr
Freitag, 12. November 2021, 01:40 bis 02:10 Uhr

Alterslose Avatare: Wie ABBA sich unsterblich macht

Es ist ein Comeback, das ausgeschlossen schien: ABBA ist zurück und das mit großem Tamtam.  Am Freitag ist "Voyage" erschienen, ein neues Album nach 40 Jahren! Die Songs klingen wie früher. Doch die erfolgreichste Popband der Welt kommt nochmal mit was ganz Neuem um die Ecke: Ab Mai stehen sie auch wieder auf der Bühne - virtuell. Die über 70-jährigen Superstars schicken ihre Avatare, dreidimensionale Hologramme. Digital verjüngt, mit dem Aussehen von 1979, als sie auf dem Höhepunkt ihrer Karriere waren. Wir haben die Pop-Legenden Benny Andersson und Björn Ulvaeus getroffen. Wie fühlt es sich an, für die Ewigkeit konserviert zu werden, als synthetische Wesen, die sie selber überleben werden. Und wollten die alten Herren mit diesem technologischen Coup nochmal ordentlich die Musikwelt aufmischen? 

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Beim Abba-Event "Abba Voyage" im Hotel "nhow Berlin" verfolgen zahlreiche Fans die Ankündigung von ABBA, dass ein neues Album und eine Hologramm-Show kommen wird. © dpa-Zentralbild/dpa Foto: Jens Kalaene

Abba-Comeback: Neues Album und Show nach fast 40 Jahren

Das neue Abba-Album wird "Voyage" heißen. Zudem kündigten die Schweden an, bald wieder auf der Bühne zu sehen zu sein - allerdings nur virtuell. mehr

Wachsende Mittelzentren, Zuzug auf dem Land: Wie bekommen die Kommunen das hin?

Städte sind Lebensraum. Doch nicht erst seit Corona zieht es immer mehr Menschen aus den Großstädten aufs Land und in die kleineren und mittleren Städte. Der Hauptgrund: Wohnraum ist in den Ballungszentren zu teuer. Doch was heißt das für die Mittelzentren, die dörflichen Kommunen? Wie wird hier Zukunft gestaltet, das Wohnen, aber auch das gesellschaftliche Miteinander? Im Rahmen der ARD Themenwoche "Stadt. Land. Wandel" macht sich das Kulturjournal auf die Suche nach guten Zukunftskonzepten jenseits der großen Städte.

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Ein altes Klettergerüst im Grünen. © Photocase Foto: hketch

ARD-Themenwoche 2021 "Stadt.Land.Wandel" im NDR

Wie können wir das Leben in Stadt und Land attraktiv gestalten? Die ARD-Themenwoche vom 7. bis 13. November 2021 im NDR. mehr

Schwedisches Krimiduo Hjorth und Rosenfeldt auf dem Hamburger Krimifestival

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"Ein Mord muss brutal sein.", "Wir lieben es einfach zu töten und unsere Leser zu erschrecken." So das Schriftstellerduo Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt. Die beiden Schweden sind Stammgäste auf der schwedischen, aber ebenso auf der deutschen Bestsellerliste. Kaum ist ihr neuestes Buch "Die Früchte, die man erntet" in Deutschland erschienen, ist es unter den Top 10. Hauptperson darin ist der Psychologe Sebastian Bergman, ein sympathischer Unsympath, der seine Frau und seine Tochter beim Tsunami 2004 verloren hat und seitdem unter Albträumen leidet und sich in sexuelle Abenteuer flüchtet. Und der eben die schwedische Polizei bei Ermittlungen unterstützt. Im inzwischen siebten Band der "Sebastian Bergman"-Reihe hat ein Heckenschütze drei Menschen innerhalb weniger Tage getötet. Die Reichsmordkommission steht unter Druck, den Fall aufzuklären, bevor noch mehr Menschen ermordet  werden. Hjorth und Rosenfeldt haben - wie immer - zusammen ihren neuesten Krimi geschrieben. Im Kulturjournal stellen wir die beiden vor, klären, wie es überhaupt geht, zusammen Romane zu schreiben, warum sie glückliche Menschen langweilen und sind dabei, wenn sie auf dem Hamburger Krimifestival lesen. © picture alliance / dpa | Daniel Reinhardt Foto: Daniel Reinhardt

Internationale Bestseller-Autoren beim Hamburger Krimifestival

Der Schotte Martin Walker und das schwedische Autoren-Duo Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt traten auf. mehr

"Ein Mord muss brutal sein.", "Wir lieben es einfach zu töten und unsere Leser zu erschrecken." So das Schriftstellerduo Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt. Die beiden Schweden sind Stammgäste auf der schwedischen, aber ebenso auf der deutschen Bestsellerliste. Kaum ist ihr neuestes Buch "Die Früchte, die man erntet" in Deutschland erschienen, ist es unter den Top 10. Hauptperson darin ist der Psychologe Sebastian Bergman, ein sympathischer Unsympath, der seine Frau und seine Tochter beim Tsunami 2004 verloren hat und seitdem unter Albträumen leidet und sich in sexuelle Abenteuer flüchtet. Und der eben die schwedische Polizei bei Ermittlungen unterstützt. Im inzwischen siebten Band der "Sebastian Bergman"-Reihe hat ein Heckenschütze drei Menschen innerhalb weniger Tage getötet. Die Reichsmordkommission steht unter Druck, den Fall aufzuklären, bevor noch mehr Menschen ermordet  werden. Hjorth und Rosenfeldt haben - wie immer - zusammen ihren neuesten Krimi geschrieben. Im Kulturjournal stellen wir die beiden vor, klären, wie es überhaupt geht, zusammen Romane zu schreiben, warum sie glückliche Menschen langweilen und sind dabei, wenn sie auf dem Hamburger Krimifestival lesen.

And the winner is...: Die Verleihung des NDR Sachbuchpreis

Zum 13. Mal wird in diesem Jahr der NDR Sachbuchpreis verliehen. Das wichtigste Sachbuch des Jahres muss folgendes haben: Es muss in deutscher Sprache verfasst sein und sich zukunftsrelevanten Fragen widmen. Drei Bücher haben es auf die Shortlist geschafft: "Ground Zero - 9/11 und die Geburt der Gegenwart" von Stefan Weidner, "Eingefroren am Nordpol - Das Logbuch von der Polarstern" von Markus Rex und "Wir konnten auch anders - Eine kurze Geschichte der Nachhaltigkeit" von Annette Kehnel. Der Siegertitel wird bei der feierlichen Preisverleihung am 7. November im Rahmen des Göttinger Literaturherbstes verliehen. Das Kulturjournal stellt die Siegerin oder den Sieger samt Buch vor und ist bei der Verleihung dabei.

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Annette Kehnel mit dem NDR Sachbuchpreis. © NDR Foto: Axel Herzig

Historikerin Annette Kehnel gewinnt NDR Sachbuchpreis 2021

In ihrem Buch "Wir konnten auch anders" beschreibt die Historikerin, wie wir von nachhaltigen Lebensformen der Vormoderne lernen können. mehr

Wie gläsern sind wir? Das Kunstprojekt "Made to Measure"

Im Jahr 1987 war die Aufregung in Deutschland teilweise groß, denn das Volk sollte gezählt werden. Zahlreiche Menschen protestierten gegen die Volkszählung, hatten Angst vor dem Missbrauch der Daten, fürchteten zum "gläsernen Bürger" zu werden. Inzwischen sind wir längst gläsern. Internetgiganten wie Facebook und Google sammeln alles, was wir im Internet hinterlassen. Und das scheint viele von uns inzwischen nicht mehr zu stören. Doch wie viel wissen Google und co. wirklich über uns? Und sollte uns das nicht vielleicht doch stören? Die Künstlergruppe Laokoon hat dazu ein eindrückliches Experiment gemacht, in dem sie die Frage stellen: Kann man anhand eines Datensatzes das Leben eines Menschen rekonstruieren? Das Kulturjournal stellt die erschreckenden Ergebnisse vor.

Redaktionsleiter/in
Christoph Bungartz
Moderation
Julia Westlake
Produktionsleiter/in
Miriam Rumohr

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