Kulturjournal

Montag, 19. April 2021, 22:45 bis 23:15 Uhr
Freitag, 23. April 2021, 02:15 bis 02:45 Uhr

Wie retten wir die Welt? Frank Schätzings neues Buch

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Cover des Buchs "Was, wenn wir einfach die Welt retten?" von Frank Schätzing. © Verlag Kiepenheuer & Witsch
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Buch von Frank Schätzing: "Was, wenn wir einfach die Welt retten?"

Frank Schätzing entwirft verschiedene Zukunftsszenarien für unsere Welt - wissenschaftlich fundiert und spannend erzählt. 4 Min

Am 22. April ist World Earth Day, ein internationaler Aktionstag im Zeichen des Umweltschutzes. Jeder kann etwas tun, jeden Tag, schreibt Bestsellerautor Frank Schätzing in seinem neuesten Buch, "Was, wenn wir einfach die Welt retten?", über die Klimakrise. Doch wir haben nicht mehr viel Zeit, um die drohende Katastrophe abzuwenden. Wissenschaftlich fundiert und spannend erzählt, entwirft Frank Schätzing verschiedene Zukunftsszenarien. Wir lernen die Verantwortlichen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft kennen, erleben die Auseinandersetzungen zwischen Aktivisten und ihren Gegnern und sind mitten drin im Kampf um die Rettung der Welt.

Koen Olthuis: Pionier der "Schwimmenden Architektur"

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Ein modernes, schwimmendes Haus.
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Koen Olthuis: Pionier der "Schwimmenden Architektur"

Angesichts des Klimawandels und des steigenden Meeresspiegels entwickelt der Architekt schwimmende Inseln, Stadtviertel und Parks. 5 Min

Die Klimakrise führt zu steigenden Meeresspiegeln. Wie reagieren Architekten darauf? Der niederländische Architekt Koen Olthuis ist einen Pionier "schwimmender Architektur". Angesichts des Klimawandels und wachsender Verdichtung in den Städten entwickelt er mit seinem Büro "Waterstudio NL" visionäre Konzepte: schwimmende Inseln, Stadtviertel und Parks, aber auch soziale Projekte wie schwimmende Schulen für Slums in Afrika oder Asien.

Weiterleben nach einer Vergewaltigung: Buch der Hamburger Autorin Sophia Kroemer

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Cover des Buchs "Dieselbe und doch nicht die Gleiche" von Sophie Kroemer. © S. Fischer Verlag
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"Dieselbe und doch nicht die Gleiche": Leben nach einer Vergewaltigung

In ihrem Buch erzählt Sophia Kroemer von Angst, um die Unmöglichkeit Nähe zuzulassen und auch um Scham und Schuldgefühle. 5 Min

Ein Stadtfest, eine Begegnung mit einem Jungen. Danach ist im Leben nichts mehr wie es war. Die Hamburger Autorin Sophia Kroemer hat einen Buch über das Weiterleben nach einer Vergewaltigung geschrieben. Die Hauptfigur Sakari leidet nach dem Verbrechen an Panikattacken, muss in eine Klinik, danach findet sie langsam in ihr Leben zurück. Dabei bekommt sie Hilfe von ihrem zweiten Ich, das immer wieder unvermittelt auftaucht und ihr einen Weg durch das Trauma aufzeigt. Sophia Kroemer beschreibt eindringlich, wie schwer das Leben nach einer Vergewaltigung ist: Es geht um Angst, um die Unmöglichkeit Nähe zuzulassen und auch um Scham und Schuldgefühle, obwohl sie ja selbst das Opfer ist. Es ist ihre eigene Geschichte, aber sie erzählt sie mit fiktiven Figuren: "Dieselbe und doch nicht die Gleiche. Mein Weg durch das Trauma". Ein Buch, das helfen kann, zu verstehen.

Hilfetelefon Sexueller Missbrauch

Kostenfreie und anonyme Beratung erhalten Sie beim "Hilfetelefon Sexueller Missbrauch" unter der Telefonnummer 0800 22 55 530.

Furchtbar oder furchtbar genial? Doku über Ernst Ludwig Kirchner 

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Selbstporträt Ernst Ludwig Kirchners, um 1928 © NDR / Susanne Brand

Ernst Ludwig Kirchner: Doku porträtiert umstrittenen Künstler

Kirchner provozierte mit seiner Kunst und schreckte auch vor Missbrauchs-Darstellungen nicht zurück. mehr

Ernst Ludwig Kirchner, "Brücke"-Künstler und Schwergewicht der klassischen Moderne, gilt als Pionier des deutschen Expressionismus. Seine Gemälde zeigen häufig entblößte Frauen und nackte Mädchen, in zweifelhaften Posen. Sein künstlerisches Werk wirft aus heutiger Perspektive Fragen auf: War Kirchner ein Sexist? Ein Pädophiler? Und malte er schwarze Modelle mit kolonialistischem Blick? Oder war Kirchner ein genialer Selbstvermarkter, der bewusst Skandale schuf, um sich selbst zu inszenieren? Die arte-Dokumentation "Ernst Ludwig Kirchner - Furchtbar genial" wirft einen neuen, kritischen Blick auf diese Galionsfigur des Expressionismus.

"Woman": Intimer Kinofilm über Frauen weltweit

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Regisseurin Anastasia Mikova im Gespräch über den Kinofilm "Woman".
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"Woman": Intimer Dokumentarfilm über Frauen weltweit

Wie die Lage der Frauen weltweit ist, schildert "Woman" eindringlich. Dafür wurden 2000 Frauen aus 50 Ländern interviewt. 5 Min

Laut dem in dieser Woche veröffentlichten Weltbevölkerungsbericht der UNFPA dürfen Millionen Frauen nicht über den eigenen Körper entscheiden: nicht, mit wem sie Sex haben oder ob sie Verhütungsmittel benutzen dürfen. Vergewaltigung, Genitalverstümmelung, Zwangsheirat: Wie die Lage der Frauen weltweit ist, schildert der Dokumentarfilm "Woman" eindringlich. Dafür wurden 2000 Frauen aus 50 Ländern interviewt. Es geht nicht nur um Gewalt gegen Frauen, sondern auch um die Kraft der Frauen. Sie erzählen davon, was es heißt, Mutter zu sein, wie sie mit ihrer Sexualität umgehen, sprechen über Arbeit, Geld und Bildung. Anastasia Mikova und Yann-Arthus-Bertrands Film "Woman" ist erschütternd und ermutigend, durchdrungen von Aufbegehren, Liebe und Stärke. Der Film ist ab dem 22. April online zu sehen.

Redaktionsleiter/in
Christoph Bungartz
Moderation
Julia Westlake
Produktionsleiter/in
Katja Theile