Hamburg Journal 18.00

Mittwoch, 16. Februar 2022, 18:00 bis 18:15 Uhr

Was sich in der Nacht vom 16. auf den 17. Februar ereignete, hätten viele Hamburgerinnen und Hamburger nie für möglich gehalten. Eine gewaltige Flutwelle lässt die Deiche brechen und setzt knapp ein Sechstel des Stadtgebietes unter Wasser. Besonders schwer trifft es Wilhelmsburg. Direkt hinter dem Deich zum Spreehafen leben in einer tief liegenden Kleingartenanlage viele Ausgebombte des Zweiten Weltkriegs in Behelfsheimen. Wer nicht rechtzeitig wach ist, hat kaum eine Chance. Wir senden live von diesem Deich am Potsdamer Ufer in Wilhelmsburg. Dort spricht Christian Buhk mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen über die verheerenden Ereignisse in der Nacht vor 60 Jahren. Über die katastrophalen Zustände im Krankenhaus Wilhelmsburg in den Tagen danach, berichtet uns eine ehemalige Lernschwester. Die Bilder aus diesen Tagen, die vielen Hamburgerinnen und Hamburgern nach wie vor nicht aus dem Kopf gehen, haben wir auch noch einmal zusammengestellt. Und die Frage, ob und wie Hamburg für zukünftige Sturmfluten gewappnet ist, diskutiert Christian Buhk mit Professor Peter Fröhle von der Hamburger TU, der dort das Institut für Wasserbau leitet.

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Blick auf ein Rettungsfahrzeug und Schlauchboote in der überfluteten Veringstraße in Hamburg-Wilhelmsburg nach der Sturmflut 1962. © NDR Foto: Karl-Heinz Pump

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