Hamburg Journal

Sonntag, 15. Dezember 2019, 19:30 bis 20:00 Uhr
Montag, 16. Dezember 2019, 09:30 bis 10:00 Uhr

Kurt Rechenberg und seine Krippensammlung im Michel

Mehr als 300 Figuren und 60 Krippen - das ist der "Bestand" von Kurt Rechenberg. Jedes Jahr stellt der Sammler seine Krippen in der Krypta des Michels aus. Während die meisten die Krippen traditionell nur zur Weihnachtszeit aufgestellt werden, haben sie für Reichenberg als religiöses Symbol das ganze Jahr Bedeutung. Mit einem barocken Jesuskind hat seine Sammelleidenschaft angefangen. Jede seiner Krippen, aufs Wesentliche beschränkt bis pompös ausgestattet, erzählt ihre eigene Geschichte - mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen - und zeigt einen vielfältigen Blick auf die Weihnachtsgeschichte.

Esther Bejarano wird 95

An diesem Sonntag wird im Stavenhagenhaus gefeiert: 95 Jahre Esther Bejarano. Die gebürtige Saarländerin hat in ihrem Leben schon Vieles erlebt und überlebt. Als Kind spielte sie im Mädchenorchester von Auschwitz, überstand das Konzentrationslager und kämpfte Zeit ihres Lebens gegen das Vergessen dieser Gräueltaten und für Demokratie und Toleranz. Seit den 1960ern lebt sie in Hamburg und ist hat vor Kurzem die Ehrendenkmünze in Gold des Hamburger Senats erhalten. Das Hamburg Journal begleitet sie bei ihrer Geburtstagsfeier, blickt auf wichtige Momente ihres Lebens zurück und spricht vor Ort mit Weggefährten.

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Die Holocaust-Überlebende Esther Bejarano sitzt im Zuschauerraum im Sitzungssaal des Landgerichts. © dpa-Bildfunk Foto: Christian Charisius

KZ-Häftling Bejarano: "Ich hatte großes Glück"

1943 verschleppten die Nazis die Jüdin Esther Bejarano nach Auschwitz. Sie überlebte, weil sie im Orchester mitspielte. Heute lebt Bejarano in Hamburg und engagiert sich gegen Neonazis. mehr

Abschied vom Zirkusdirektor am Osdorfer Born

Vor mehr als 20 Jahren hat Andreas Schmiedel den Zirkus Abrax Kadabrax ins Leben gerufen und damit viel bewirkt. Denn mitten im Osdorfer Born, wo fast jedes zweite Kind einen Migrationshintergrund hat und bis zu 22-geschossige Häuser die Straßen prägen, gibt er Kindern und Jugendlichen eine regelmäßige Freizeitbeschäftigung, hört ihnen zu und vor allem gibt er ihnen Halt. Mit rund 80 Programmen jährlich integriert er heute auch Menschen mit Behinderung und Senioren. Nun übergibt er den Staffelstab an Jüngere. Gestern Abend gaben "seine" Zirkusgruppen und Wegbegleiter eine Abschiedsgala. Das Hamburg Journal war dabei und begleitet Schmiedel bei einem seiner letzten Trainingsbesuche, die längst nicht nur Sport, sondern vor allem Sozialarbeit mit ganz vielen Ideen und Herz sind.

Weitere Themen:

- Fußball: Nachbericht FC St. Pauli - Wiesbaden
- Kelly Family in der Barclaycard Arena
- "Hamburg damals": 95 Jahre Wasserwerke Hamburg

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