Hamburg Journal

Freitag, 22. März 2019, 19:30 bis 20:00 Uhr
Samstag, 23. März 2019, 04:15 bis 04:45 Uhr
Samstag, 23. März 2019, 09:30 bis 10:00 Uhr

Bilanz-PK Hapag Lloyd

Heute legt die Reederei Hapag Lloyd seine Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr offen. Am Vormittag wird die Bilanz PK abgehalten. Von den knapp 52 Euro pro Aktie, zu denen die Hansestadt 2009 eingestiegen war, ist das Papier noch weit entfernt, - zur Zeit ist es rund die Hälfte wert. 2009 hatte Hamburg die Anteile an der Traditionsreederei übernommen, um den Standort in der Stadt zu halten. Ähnliches hat die Stadt auch schon bei Beiersdorf gemacht. Damals hat Hamburg aber mit dem Investment Geld verdient.

Abbiegeassistent wird vorgestellt

Lkw-Abbiegeassistenten sollen helfen, Unfälle beim Abbiegen von Lastwagen zu verhindern und Leben zu retten – Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat nun die erste Allgemeine Betriebserlaubnis für ein solches System übergeben. Sie ging an die Hamburger Firma Luis Technology GmbH, die ihren Sitz im Stadtteil Hamm hat und sich um Sicherheitslösungen im Bereich der Video- und Fahrassistenzsysteme kümmert. Wenn meist erhöht sitzende Lkw-Fahrer Radler oder Fußgänger im toten Winkel übersehen, die sich neben ihrem Fahrzeug befinden, kommt es immer wieder zu schweren Unfällen. In Hamburg war erst am Dienstag ein 48 Jahre alter Radfahrer von einem abbiegenden Lastwagen überrollt und getötet worden. Der Fahrer des Lkw hatte ihn offenbar beim Abbiegen übersehen. Er ist der siebte Verkehrstote in Hamburg seit Jahresbeginn. Zeitgleich werden im Hamburger Rathaus Unterschriften an den Senat übergeben. Eine Bürgerinitiative fordert mehr Sicherheit für Radfahrer auf Hamburgs Straßen.

Horrorhaus in Bergedorf: Ein Jahr danach

Ein Jahr ist es her, dass die Sozialbehörde in Bergedorf auf unhaltbare Zustände stieß: Bei einer Kontrolle mit Polizei, Jobcenter, Steuerfandung und Wohnraumschutz in einem Wohnhaus kam ans Licht, dass mehr als 160 Menschen in einem heruntergekommenen Haus in lebensgefährlichen Umständen lebten. Die Zimmer überbelegt, die Hausflure voller Müll und herunterhängende Stromkabel – schon im März wurden manche Wohnungen stillgelegt, im Mai schließlich das Haus für unbewohnbar erklärt. Die Mieter wurden zum Teil in Einrichtungen untergebracht, viele ihrer Habseligkeiten mussten sie im Haus zurücklassen, das sie bis heute nicht mehr betreten durften. Gegen die Eigentümerin läuft ein Zwangsversteigerungsverfahren. Wie sieht es ein Jahr später aus? Wie geht es den Mietern und was ist seitdem mit dem Haus passiert? Wir schauen nach Bergedorf und ziehen eine Bilanz.

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