Hamburg Journal

Mittwoch, 20. März 2019, 19:30 bis 20:00 Uhr
Donnerstag, 21. März 2019, 04:15 bis 04:45 Uhr
Donnerstag, 21. März 2019, 09:30 bis 10:00 Uhr

Abriss der City-Hochhäuser genehmigt

Die vier denkmalgeschützten City-Hochhäuser am Klosterwall dürfen endgültig abgerissen werden. Die Hamburger Stadtentwicklungsbehörde hat am Mittwoch die entsprechende Genehmigung erteilt. Am Ende stand die Frage im Raum, ob ein Abriss des City-Hofes am Hauptbahnhof den Welterbestatus von Speicherstadt und Kontorhausviertel gefährdet. Dafür war extra eine Expertenkommission von ICOMOS International, dem Beratergremium der UNESCO nach Hamburg gekommen. Das Ergebnis: In dem Abschlussbericht bedaure man zwar einen möglichen Abriss des Ensembles im Sinne des Denkmalschutzes, dieser stelle jedoch keine Gefährdung des Welterbestatus fest. Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt und Kultursenator Carsten Brosda begrüßten die Entscheidung. Bereits in den nächsten Wochen soll nun mit dem Abbruch der vier grauen City-Hof-Blöcke begonnen werden. Ein Investor will dort Wohnungen, Büros, eine Kita und Läden bauen.

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City-Hof darf abgerissen werden

Die denkmalgeschützten City-Hochhäuser am Hamburger Hauptbahnhof werden trotz aller Bedenken abgerissen. Die Behörde für Stadtentwicklung hat jetzt die Genehmigung erteilt. mehr

Prozessbeginn: Brandanschlag in Eißendorf

"Tödliches Drama bei Routineeinsatz", "Mann zündet Behördenmitarbeiter an" - so titelten die Zeitungen als sie Ende September 2018 über den Tod eines 50 Jahre alten Behörden-Mitarbeiters berichteten. Zusammen mit Kollegen sollte er einen psychisch kranken Mann aus Eißendorf in eine Klinik bringen. Der damals 28-Jährige setzte die Mitarbeiter in Brand und muss sich jetzt wegen Mordes und versuchten Mordes vor dem Landgericht verantworten. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft hat der junge Mann ihnen brennenden Spiritus entgegen geschüttet, wodurch eine Verpuffung entstand. Durch die Druckwelle wurde der Betreuer ins Wohnzimmer geschleudert. Die beiden anderen Männer fingen sofort Feuer. Einem gelang es im Badezimmer seine Kleidung zu löschen, er erlitt trotzdem schwerste Verbrennungen. Der andere flüchtete über das Treppenhaus ins Freie, brach auf dem Rasen zusammen und erlag dort seinen schweren Verletzungen. Am Mittwoch ist Prozessauftakt.

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Brandanschlag in Eißendorf: Prozess gestartet

Er soll Behördenmitarbeiter mit Feuer angegriffen haben, als sie ihn in eine psychiatrische Einrichtung bringen wollten: Ein 29-Jähriger ist wegen Mordes angeklagt. Ist er schuldfähig? mehr

Debatte um Abbiegeassistenten nach tödlichem Radunfall

Ein 48-jähriger Radfahrer ist am Montag in Stellingen gestorben, wohl weil ein Lkw ihn beim Abbiegen übersehen hat. Technische Möglichkeiten um solchen Unfällen vorzubeugen gibt es schon lange. Und deswegen ist in der Stadt wieder einmal eine Diskussion darüber entbrannt: Einige große Unternehmen haben ihre Lkw-Flotten bereits nachgerüstet oder sind dabei, zum Beispiel Edeka und Lidl. Bei der gesetzlichen Pflicht muss Deutschland allerdings auf die EU warten - und das dauert. Hamburg hatte bereits im vergangenen Jahr in Berlin gefordert, dass die Bundesregierung in Brüssel Druck macht. Der Bundesrat hat dann auch die EU aufgefordert, das Gesetzgebungsverfahren schneller voranzutreiben. Tatsächlich sollen Abbiegeassistenten ab 2022 verpflichtend sein - das gilt dann aber nur für neue Fahrzeuge.

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Mahnwache nach tödlichem Unfall mit Radfahrer

Ein Radfahrer ist im Hamburger Stadtteil Stellingen bei einem Unfall getötet worden. Der 48-Jährige wurde von einem abbiegenden Lkw überfahren. Am Abend gab es am Unfallort eine Mahnwache. (19.03.2019) mehr

Weitere Themen:

- Frühlingsanfang in Hamburg
- Politische Umfrage der Universität Hamburg
- 100 Jahre Hamburgische Sezession

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