Hamburg Journal

Freitag, 22. Februar 2019, 19:30 bis 20:00 Uhr
Freitag, 22. Februar 2019, 19:30 bis 21:00 Uhr
Samstag, 23. Februar 2019, 04:15 bis 04:45 Uhr
Samstag, 23. Februar 2019, 09:30 bis 10:00 Uhr

Julia Niharika Sen im Studio.

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Rot-Grün für günstiges Azubi-Ticket beim HVV

Die rot-grüne Regierungskoalition plant die Einführung eines günstigen HVV-Tickets für Auszubildende. Das Azubi-Ticket soll ähnlich wie das Studententicket rund 179 Euro pro Semester, also für sechs Monate kosten. Wie genau das Ticket funktionieren soll und wer die Bezuschussung trägt, ist noch unklar. Gelten soll das Ticket in jedem Fall auch über die Stadtgrenze hinaus in der Metropolregion. Die zuständige Wirtschafts- und Verkehrsbehörde reagiert zurückhaltend. Und was halten die Hamburger von diesem Vorschlag?

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Rot-Grün für günstiges Azubi-Ticket beim HVV

Die rot-grüne Regierungskoalition in Hamburg plant die Einführung eines günstigen HVV-Tickets für Auszubildende. Es soll 179 Euro für sechs Monate kosten - wie ein Semesterticket für Studenten. mehr

Prozessauftakt: Tödlicher Unfall mit Fahrerflucht

Der Angeklagte soll in der Nacht zum 20. Mai 2017 bei einem Verkehrsunfall einen Mann getötet haben. Er überfuhr damals auf der Ludwig-Erhard-Straße das spätere Opfer, das die Fahrbahn überquerte und beging anschließend Fahrerflucht. Der Angeklagte war innerorts mit mindestens 75 km/h unterwegs. Bei Tempo 50 und rechtzeitigem Bremsen wäre der Unfall vermeidbar gewesen. Am Freitag ist Prozessauftakt.

Proben unter widrigen Umständen: "Nabucco“ an der Staatsoper

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"Nabucco" in Hamburg: Inszenierung per USB-Stick

An der Hamburgischen Staatsoper wird derzeit für Verdis Oper "Nabucco" geprobt. Doch der Regisseur kann zu keiner Probe erscheinen - er steht seit zwei Jahren in Moskau unter Hausarrest. mehr

Hausarrest, keine Tele- und Internetkommunikation. Der russische Regisseur Kirill Serebrennikov soll mundtot gemacht werden, ist wegen Verdachts auf die Organisation von Unterschlagung angeklagt worden und wird seit August 2017 in Moskau festgehalten - trotz aller Beweise, die die windige Anklage ad absurdum führen. Doch der Mann lässt sich nicht unterkriegen: Trotz Hausarrest vollendet er seinen Film "Leto" und inszenierte für die Oper Zürich Mozarts "Cosi fan tutte". Im März steht seine Inszenierung von Verdis "Nabucco" auf dem Spielplan der Hamburger Staatsoper. Und Kirill Serebrennikov wird auch hier den Premierentermin einhalten, ohne physisch präsent zu sein. Per Kurier gehen die Entwürfe des Regisseurs nach Hamburg, werden hier von seinen Assistenten umgesetzt, gefilmt und sofort zurückgesendet. Die Änderungen nimmt sich Serebrennikov am Abend vor, spielt sie in Persona vor der Kamera durch und schickt sie postwendend in die Hansestadt. Die Kunst lebt und der Gefangenenchor aus Nabucco ist das stimmgewaltige Beispiel dafür: Reale Geflüchtete stehen neben den Choristen des Opernchores auf der Bühne und verknüpfen ihr Leid mit den Verdi-Klängen. Wir waren bei den Proben dabei.

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