Hamburg Journal

Mittwoch, 23. Januar 2019, 19:30 bis 20:00 Uhr
Donnerstag, 24. Januar 2019, 04:15 bis 04:45 Uhr
Donnerstag, 24. Januar 2019, 09:30 bis 10:00 Uhr

Brexit: Beamten droht Jobverlust

Sie sind die eigentlichen und ersten Verlierer eines ungeordneten Brexits: 40 Beamte der Stadt Hamburg mit ausschließlich britischer Staatsbürgerschaft verlieren Ende März ihren Job - wenn sich die britische Regierung nicht noch für eine Lösung entscheidet. Das ist vielen Betroffenen selbst noch nicht klar. Das Personalamt in Hamburg bereitet gerade ein Schreiben an ihre Beamtinnen und Beamten vor. Sie müssen schnell handeln. Denn Antrag und Genehmigung für die Weiterbeschäftigung müssen noch vor dem Austritt durch sein. Viele der Betroffenen arbeiten an der Universität Hamburg.

Prozess: Herzspezialist Prof. Kuck klagt gegen Verlust der Approbation

Mehr als vier Monate nach dem Verlust der Zulassung als Arzt klagt der renommierte Herzspezialist Prof. Karl-Heinz Kuck vom 23. Januar an vor dem Verwaltungsgericht gegen den Entzug seiner Approbation. Die Gesundheitsbehörde hatte diesen im Herbst angeordnet, weil der Mediziner vor zwei Jahren wegen Abrechnungsbetrugs einen Strafbefehl erhalten hatte. Zahlreiche Prominente, unter ihnen Udo Lindenberg, Felix Magath und Corny Littmann, hatten darauf einen offenen Brief an Hamburgs Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher und die Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (beide SPD) geschrieben und sich für Prof. Kuck eingesetzt. Doch für Prüfer-Storcks ist klar: Sie handele nach Recht und Gesetz, der Professor habe kein Anrecht auf eine andere Behandlung.

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Herz-Spezialist Kuck darf weiterarbeiten

Hamburgs bekanntester Herzspezialist kann wohl weiter praktizieren: Das Verwaltungsgericht Hamburg hat der Klage von Karl-Heinz Kuck gegen ein Berufsverbot recht gegeben. mehr

Jazz-Legende Rolf Kühn wird 90

Rolf Kühn ist der lebende Beweis dafür, dass Musik jung und auf jeden Fall dynamisch hält. Der Mann an der Klarinette wird dieses Jahr 90 Jahre alt und probt nach eigener Aussage immer noch jeden Tag zwei Stunden. Er ist so etwas wie eine Jazz-Legende, hat in den 50er-Jahren als Solo-Klarinettist bei Benny Goodman gespielt, in den 60ern war er Leiter des NDR Fernsehorchesters. Später hat Kühn Filmmusik komponiert, etwa für den Tatort und Derrick. Er und sein Bruder, der Pianist Joachim Kühn, blicken auf ein bewegtes Leben zurück, das die Kühn-Brüder auch immer wieder gemeinsam auf die Bühne geschickt hat. Nun spielte Kühn mit seinem neuen Quartett am 22. Januar im Stage-Club in Hamburg - für ihn eine Herzensangelegenheit, denn Hamburg ist seine alte Heimat. "Hier schließt sich der Kreis", sagt er, auch deshalb, weil dieser Auftritt in Hamburg der letzte Drehtag für die groß angelegte ZDF/3Sat-Dokumentation über die Kühn-Brüder ist. Das Hamburg Journal porträtiert diesen besonderen Musiker, seine Musik- und Hamburg-Liebe.

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