Hamburg Journal

Freitag, 14. Dezember 2018, 19:30 bis 20:00 Uhr
Samstag, 15. Dezember 2018, 04:15 bis 04:45 Uhr
Samstag, 15. Dezember 2018, 09:30 bis 10:00 Uhr

Senior mit Gürtel gewürgt - Mordprozess gegen 52-Jährigen beginnt

Vor dem Hamburger Landgericht beginnt heute ein Mordprozess gegen einen 52-Jährigen, der seinen Nachbarn in Hamburg-Jenfeld mit dem Gürtel eines Bademantels gewürgt haben soll. Der 78-Jährige starb später in seiner Wohnung. Der arbeitslose Koch (52) soll am Abend des 15. Mai 2018 seinen Nachbarn um Geld angepumpt haben. Weil der Koch das jedoch schon mehrfach getan und die Beträge nur zögerlich zurückgezahlt haben soll, lehnte der Senior die Bitte ab. Aus Wut, Verärgerung oder Enttäuschung habe der Deutsche ihn daraufhin geschlagen und gewürgt, ist die Staatsanwaltschaft überzeugt. Zeugen fanden den 78-Jährigen am nächsten Tag tot in seiner Wohnung. Erst bei einer Obduktion fiel auf, dass der Mann keines natürlichen Todes gestorben war. Die Polizei nahm Ermittlungen auf und verhaftete den 52-Jährigen am 5. Juli.

Heute großer NDR-Spendentag

Menschen mit Demenz stehen im Mittelpunkt der diesjährigen NDR-Benefizaktion "Hand in Hand für Norddeutschland". Partner sind die Alzheimer-Gesellschaften im Norden. Höhepunkt der Benefizaktion ist der heutige Spendentag. Seit dem frühen Morgen sind die Spendentelefone im NDR zu erreichen. Auch in der großen Spendengala nehmen viele prominente Spendenanrufen entgegen. Reporterin Anke Harnack meldet sich live aus dem Studio Hamburg, in dem die letzten Proben für den großen Spendenabend mit prominenten Gästen wie Jan Josef Liefers oder David Garret laufen, berichtet über den bisherigen Verlauf des Spendentags und gibt einen Ausblick auf die Spendengala.

Hamburg streicht Mittel - 13 Einrichtungen zum Jahresende vor dem Aus?

In Hamburg gibt es bis zum Jahresende noch 279 Plätze des Bundesprogramm "Soziale Teilhabe" für Menschen, die seit mindestens sechs Jahren arbeitslos sind und von Hartz IV leben. Diese Menschen arbeiten zum Beispiel im Sozialkaufhaus Dulsberg, Tierhaus Steilshoop oder der Seniorenbegleitung in Altona. Für diese Arbeitsverhältnisse gab es Geld aus dem Hamburger Haushalt und Fördergelder der EU. Nun sollen die Hamburger Gelder bis zum 31.12. gestrichen werden, da die Sozialbehörde keine Arbeitsansätze mehr fördert, die sich selbst nicht wirtschaftlich tragen - dies beklagen die betroffenen gemeinnützigen Einrichtungen. Dabei steht im Koalitionsvertrag zwischen SPD und Grünen, dass ein derartiger sozialer Arbeitsmarkt für Hamburg aufgebaut werden soll. Und eigentlich stehen für diesen "sozialen Arbeitsmarkt" auch Bundesmittel bereit.

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