Hamburg Journal

Mittwoch, 11. Juli 2018, 19:30 bis 20:00 Uhr
Donnerstag, 12. Juli 2018, 04:15 bis 04:45 Uhr
Donnerstag, 12. Juli 2018, 09:30 bis 10:00 Uhr

Urteil im NSU-Prozess: Das sagt Hamburg

Nach mehr als fünf Jahren ist am Mittwoch der NSU-Prozess zu Ende gegangen: Das Oberlandesgericht München verurteilte die Rechtsterroristin Beate Zschäpe zu lebenslanger Haft - und stellte die besondere Schwere der Schuld fest. In dem weltweit beobachteten Prozess ging es auch um einen Hamburger Fall: Am 27. Juni 2001 hatte der "Nationalsozialistische Untergrund" (NSU) in Bahrenfeld den Obst- und Gemüsehändler Süleyman Taşköprü erschossen. Es war der dritte Mord der Serie, der zwischen den Jahren 2000 und 2006 neun männliche Kleinunternehmer mit Migrationshintergrund zum Opfer fielen. Jahrelang hatte die Polizei im Dunkeln getappt - bis zum Selbstmord der NSU-Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt. Danach brach eine Debatte los, die bis heute andauert: Waren die Ermittlungsbehörden auf dem rechten Auge blind? Das Hamburg Journal berichtet über die Hamburger Reaktionen auf das Urteil.

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Liveblog zum Nachlesen: Lebenslang für Zschäpe

Im NSU-Prozess hat das OLG München Beate Zschäpe zu lebenslanger Haft verurteilt. Ihre Anwälte kündigten Revision an. Der Liveblog zum Nachlesen auf tagesschau.de. extern

Wildpark: Tierpfleger zieht Jungstorch auf

Tierpfleger Maik Elbers vom Wildpark Schwarze Berge hat einen ganz besonderen Hausgast: "Klapperklaus" ist ein Jungstorch, der von seinen Eltern zwar ausgebrütet, aber danach nicht gefüttert wurde. Jetzt zieht ihn Tierpfleger Maik per Hand auf - mit Fleischstückchen und Fröschen. Doch "Klapperklaus" ist nicht das einzige Jungtier im Wildpark vor Hamburgs Haustür: Die vier Welpen des Wolfsrudels wurden am Mittwoch geimpft und bekamen den vorgeschriebenen Chip. Das Hamburg Journal berichtet über den Storchenvater und den Nachwuchs im Wildpark.

Fahrerflucht: Immer mehr Fälle in Hamburg

Dieter Horstmann war an der Elbchaussee spazieren, als Tourist, als ihn ein Auto erfasste und schwer verletzte. Der Täter flüchtete und das Opfer blieb auf hohen Arzt- und Reha-Kosten sitzen. In diesem Fall konnte der Täter ausnahmsweise ermittelt werden, doch oft bleiben die Taten ungesühnt. Insgesamt kam es 2017 in Hamburg zu 18.400 Fällen von Fahrerflucht - bis zu 50 Taten am Tag. Nur knapp 40 Prozent der Täter können ermittelt werden. Auch zahllose Bagatellschäden sind ärgerlich für die Opfer und machen der Polizei viel Arbeit. Das Hamburg Journal berichtet von der hohen Zahl von Fahrerfluchten und was dagegen unternommen werden kann.

Weitere Themen:

- Polizei stellt 40 Angestellte ein: Mehr Ordnung im öffentlichen Raum
- HSV: Abschluss des Trainingslagers
- Sommerferien: Mit der Spielmobil-Karawane auf Tour

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