Hamburg Journal

Mittwoch, 16. Mai 2018, 19:30 bis 20:00 Uhr
Donnerstag, 17. Mai 2018, 04:15 bis 04:45 Uhr
Donnerstag, 17. Mai 2018, 09:30 bis 10:00 Uhr

"Amt im Aktenkoffer" - wenn die Behörde in den Knast muss

Personalausweis, Reisepass, Meldebestätigung - den Gang zum Amt muss jeder Bürger alle paar Jahre machen. Für Häftlinge in einem Gefängnis ist dies jedoch keine Möglichkeit. Deshalb kommt das Amt zum Häftling. Mobile Einheiten der Kundenzentren in den Bezirken besuchen mit dem "Amt im Aktenkoffer" die Bürger hinter Gittern. Die Koffer sind technisch hoch gerüstet: Mit Biometrie-Technik ausgestattet, können die Mitarbeiter Fotos schießen und alle Daten erfassen, die für die Erstellung der Dokumente erforderlich sind. Heute wird das Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt.

Polizei startet zweite Fotofahndungsaktion G20

Bereits im Dezember 2017 hatte die Polizei Hamburg die größte Öffentlichkeitsfahndung ihrer Geschichte gestartet. Mehr als 3.200 Ermittlungsverfahren hat die Sonderermittlungsgruppe "Schwarzer Block" seit dem G20-Gipfel im Juli ins Rollen gebracht. Mehr als 700 Tatverdächtige, die in Hamburg geplündert und Brände gelegt haben sollen, hat die Polizei inzwischen identifiziert. Damals kündigte Polizeipräsident Ralf Martin Meyer bereits an, dass die Fahndung noch ausgeweitet werde. Die Ausweitung wird von vielen Seiten, unter anderem von DIE LINKE kritisiert: Das Internet vergesse nichts, die Fotos würden für immer online bleiben.

Weitere Informationen

Neue G20-Foto-Fahndung: Erste Identifizierungen

Nach der neuen Öffentlichkeitsfahndung nach G20-Randalierern sind acht Personen identifiziert worden. Polizei und Staatsanwaltschaft hatten 101 Fotos im Internet veröffentlicht. mehr

Die längste U-Bahn-Rolltreppe Deutschlands wird ausgetauscht

Nach mehr als 30 Jahren im Dienst an der U2-Haltestelle "Messehallen" haben die Rolltreppen Millionen von Hamburgern und Messegästen aus der Tiefe ans Tageslicht befördert. Jetzt sind sie reif für das Altmetall. Um die 40 Meter langen und 25 Tonnen schweren Stahltreppen einzuheben, muss die Hochbahn eine logistische Großoperation durchführen. Das geht aber nur werktags in der Betriebspause zwischen 23.30 Uhr und 4.30 Uhr. Das Hamburg Journal begleitet die ersten Schritte der wochenlangen Bauarbeiten: den Abriss und Abtransport der alten Rolltreppen bis zum Einbau der neuen Hightech-Fahrtreppen.

Weitere Themen:

- Bürgerschaft debattiert übers Mieten in Hamburg
- Antrittsbesuch des neuen US-Botschafters
- Serie: Eine Schicht mit...dem Auktionator

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