Hamburg Journal

Dienstag, 13. März 2018, 19:30 bis 20:00 Uhr
Mittwoch, 14. März 2018, 04:15 bis 04:45 Uhr
Mittwoch, 14. März 2018, 09:30 bis 10:00 Uhr

Anti-Merkel-Demo: Töne werden schärfer

Seit Wochen treffen sie sich regelmäßig in der City und es werden immer mehr. Unter dem Motto "Merkel muss weg" haben am Montagabend in der Hamburger Innenstadt wieder mehrere Hundert Menschen demonstriert. Es seien größtenteils keine Rechtsextremisten, sondern Unzufriedene und Politikverdrossene, so der Verfassungsschutz. Jedoch seien Rechtsradikale darunter, die auch die Fäden ziehen und die Demos für sich nutzen. Wer daran teilnehme, müsse das wissen, so die Behörden. Und die Töne werden schärfer: Vor allem AfD-Politiker aus Mecklenburg-Vorpommern gehören zu den Rednern. Auffällig ist, dass die Hamburger AfD sich dort nicht blicken lässt. Und weil jedes Mal fast 1.000 linke Gegendemonstranten dort auftauchen, bedeuten die Demos Großkampftag für die Polizei.

Hamburgs Justiz wird aufgerüstet

Noch duftet es nach frischem Holz im Strafjustizgebäude. Tischler errichten die Balustrade für einen neuen Gerichtssaal. Hier sollen bald Schwerverbrecher und Terroristen verurteilt werden. Seit Herbst hat das Oberlandesgericht (OLG) einen neuen Staatsschutzsenat. Die Justizbehörde will neue Staatsanwälte für die Terrorbekämpfung einstellen. Das Hamburg Journal spricht mit der Präsidentin des OLG und dem Hamburger Generalstaatsanwalt über die neuen Stellen in der Justiz und die Aufgabe der Richter und Staatsanwälte im Kampf gegen den Terror.

17-Jährige schwebt nach Brand in Hamburg weiter in Lebensgefahr

Nach einem Brand in einem Wohnhaus im Stadtteil Harvestehude ist eine 17-Jährige weiterhin in Lebensgefahr. Sie wurde am Montagabend von Rettungskräften bewusstlos im Dachgeschoss gefunden und musste vor Ort reanimiert werden. Anschließend wurde sie in ein künstliches Koma versetzt und in eine Klinik gebracht. Die Ursache des Feuers ist bislang noch unklar, wie ein Sprecher der Polizei am Dienstag sagte. Das Feuer brach am Montagabend nach bisherigen Erkenntnissen im Erdgeschoss aus und breitete sich bis ins Dachgeschoss aus. Eine 55-jährige Frau und drei Feuerwehrmänner wurden ebenfalls verletzt und kamen in eine Klinik. Die Wohnungen im Gebäude sind laut Polizei nicht mehr bewohnbar.

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