Hamburg Journal

Mittwoch, 16. Februar 2022, 19:30 bis 20:00 Uhr
Donnerstag, 17. Februar 2022, 04:15 bis 04:45 Uhr
Donnerstag, 17. Februar 2022, 09:30 bis 10:00 Uhr

60 Jahre Sturmflut

Was sich in der Nacht vom 16. auf den 17. Februar ereignete, hätten viele Hamburgerinnen und Hamburger nie für möglich gehalten. Eine gewaltige Flutwelle lässt die Deiche brechen und setzt knapp ein Sechstel des Stadtgebietes unter Wasser. Besonders schwer trifft es Wilhelmsburg. Direkt hinter dem Deich zum Spreehafen leben in einer tief liegenden Kleingartenanlage viele Ausgebombte des Zweiten Weltkriegs in Behelfsheimen. Wer nicht rechtzeitig wach ist, hat kaum eine Chance. Das Hamburg Journal meldet sich vom Deich am Potsdamer Ufer in Wilhelmsburg und spricht dort mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen über die verheerenden Ereignisse in der Nacht vor 60 Jahren. Über die katastrophalen Zustände im Krankenhaus Wilhelmsburg in den Tagen danach, berichtet eine ehemalige Lernschwester. Die Bilder aus diesen Tagen, die vielen Hamburgerinnen und Hamburgern nach wie vor nicht aus dem Kopf gehen, hat das Hamburg Journal auch noch einmal zusammengestellt. Und die Frage, ob und wie Hamburg für zukünftige Sturmfluten gewappnet ist, wird ebenfalls diskutiert.

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Blick auf ein Rettungsfahrzeug und Schlauchboote in der überfluteten Veringstraße in Hamburg-Wilhelmsburg nach der Sturmflut 1962. © NDR Foto: Karl-Heinz Pump

Sturmflut 1962 - Land unter in Hamburg

Vom 16. auf den 17. Februar 1962 wütet in Hamburg eine schwere Sturmflut. Deiche brechen, 315 Menschen sterben. Ein Dossier. mehr

Ministerpräsidentenkonferenz berät über Lockerungen

Auf dem Höhepunkt der Pandemie schalten sich die Länderchefinnen und -chefs am Mittwoch erneut zusammen, um über das weitere Vorgehen zu beraten. Während Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach Lockerungen erst in einigen Wochen für möglich hält, wächst der Druck aus den Ländern, beschränkende Maßnahmen schneller aufzuheben. Auch in Hamburg ist der Ruf nach konkreten Öffnungsschritten im Vorfeld der Konferenz lauter geworden.

Skurriler Musikwettstreit: Country-Senator vs. Schlager-Literat

Dieser Abend klingt eigentlich zu absurd, um wahr zu sein: Kultursenator Carsten Brosda präsentiert seine liebsten Country-Songs, Literaturhaus-Chef Rainer Moritz hält mit dessen Lieblingsschlagern dagegen. Ein kurzweiliger Kampf der Hamburger Kulturgiganten, die mit viel Witz und fachmännischer Kommentierung einen unerwarteten Einblick in ihr musikalisches Seelenleben eröffnen. Dieses Jahr unter dem Motto "Männer & Frauen". Die finden ja trotz gewisser Reibereien immer wieder zueinander. Genau wie Carsten Brosda und Rainer Moritz, wenn sie sich wieder ihre liebsten Schlager und Country-Klassiker um die Ohren hauen - im Literaturhaus.

Weitere Themen:

- Neue Autobahnprojekte
- Hamburgische Bürgerschaft tagt
- Ponyhof in Harburg

Produktionsleiter/in
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Redaktionsleiter/in
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Redaktion
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