Hamburg Journal

Freitag, 03. Dezember 2021, 19:30 bis 20:00 Uhr
Samstag, 04. Dezember 2021, 04:15 bis 04:45 Uhr
Samstag, 04. Dezember 2021, 09:30 bis 10:00 Uhr

Nach der Verpuffung in Ottensen: Wie geht es weiter?

Nach der Explosion im Hamburger Stadtteil Ottensen sucht die Polizei weiter nach der Ursache. Donnerstagnacht mussten die Bewohner des Nachbarhauses ihre Wohnungen verlassen. Mit eilig gepackten Taschen verließen sie in Begleitung von Feuerwehrleuten und Polizisten das Haus. Diese Evakuierung war notwendig geworden, weil während der Stabilisierungsmaßnahmen durch das THW in der Nacht festgestellt wurde, dass neue Risse im Nachbarhaus entstanden waren.

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Nach dem Einsturz einer Fassade in Hamburg-Ottensen räumen Einsatzkräfte weg. © picture alliance/dpa Foto: Bodo Marks

Hauswand in Ottensen eingestürzt - Suche nach der Ursache

Bei einer Explosion im Hamburger Stadtteil Ottensen war die Fassade eines Hauses weggebrochen. Was hat die Detonation ausgelöst? mehr

Zoff um Lastenräder

Ottensen, Altona, Eimsbüttel, Hoheluft oder auch Eppendorf. Eigentlich gute Plätze zum Leben. Wäre da nur nicht diese Parkplatzsuche. Viele kennen vermutlich die Situation: Man sieht eine vermeintliche Lücke – und dann steht da ein Smart. Oder eben neuerdings auch gerne einmal ein E-Lastenrad. Sehr zum Ärger vieler Anwohner, denn sie müssen häufig mittlerweile ein Jahresticket für das Anwohnerparken bezahlen. Laut Straßenverkehrsordnung ist das Parken auf der Straße allerdings erlaubt. Das Hamburg Journal spricht mit Richard Seelmaecker von der CDU über die Versäumnisse des Senates, mit dem ADFC über Rechte, aber auch Sorgen der Lastenradfahrerinnen und -fahrer sowie mit der Verkehrsbehörde über Pläne, den Ärger zu vermeiden.

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Ein Mann fährt auf einem Lastenfahrrad. © picture alliance/dpa Foto: Gregor Fischer

Bewohnerparken: Lastenfahrräder dürfen gratis auf Parkplätze

In den Bewohnerparkzonen in Hamburg, beispielsweise in Altona oder Eimsbüttel, wird der Kampf um Parkplätze immer härter. (01.12.2021) mehr

Untersuchungsausschuss zu Cum-Ex

Diese Zeugin wird vor allem von der Opposition mit Spannung erwartet. Freitag nimmt die Kölner Oberstaatsanwältin Anne Brorhilker auf der Zeugenbank Platz - bekannt ist sie auch als Cum-Ex-Staatsanwältin, denn sie ermittelt derzeit gegen 1.000 Beschuldigte im größten Steuerskandal der deutschen Geschichte. Gerade erst hat das US-Medienhaus Bloomberg sie unter die 50 einflussreichsten Personen weltweit gewählt, als einzige Deutsche. Sie war es auch, die im September die Hausdurchsuchungen bei dem ehemaligen SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs initiiert hatte und die gegen den Warburg Bank-Mitinhaber Christian Olearius ermittelt. Ungewöhnlich ist ihr Auftritt vor dem Ausschuss deshalb, weil die Ermittlungen noch laufen. Auch deshalb wird Brorhilker sich nur sehr vorsichtig äußern können. Teile ihrer Befragung finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

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Die Kölner Oberstaatsanwältin Anne Brorhilker. © picture alliance/dpa Foto: Marius Becker

Cum-Ex-Affäre: Kölner Oberstaatsanwältin sagt aus

Anne Brorhilker wurde wegen ihrer Ermittlungen gerade unter die Top 50 der einflussreichsten Personen in diesem Jahr gewählt. mehr

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