Hamburg Journal

Donnerstag, 11. November 2021, 19:30 bis 20:00 Uhr
Freitag, 12. November 2021, 09:30 bis 10:00 Uhr

Dramatische Corona-Zahlen: Wo bleibt die Politik?

In der Verordnung wird zudem geregelt, unter welchen Bedingungen Weihnachtsmärkte stattfinden können. Veranstalter haben damit verschiedene Möglichkeiten. Grundsätzlich können Weihnachts- und Wintermärkte frei zugänglich veranstaltet werden. Für den Verzehr von Speisen und Getränken muss entsprechend der Regelungen für die Gastronomie dafür allerdings ein abgegrenzter Bereich eingerichtet werden, bei dem der Zugang kontrolliert wird und je nach Zugangsmodell Test- bzw. Impfnachweise eingesehen werden. Dieser abgegrenzte Bereich, auch für den Verzehr alkoholischer Getränke, kann wie im Bereich der übrigen Gastronomie entweder mit dem 3G-Zugangsmodell oder mit dem 2G-Zugangsmodell betrieben werden. Es gelten dann die jeweils einschlägigen Bestimmungen: Für das 2G-Zugangsmodell bedeutet dies, dass keine Abstände eingehalten werden müssen und keine Begrenzung der Personenzahl vorgesehen ist, es müssen lediglich die Kontaktdaten (beispielsweise digital per App) erfasst werden. Im Rahmen des 3G-Zugangsmodells, bei dem ein tagesaktueller negativer Test eines medizinischen Anbieters oder ein vor Ort durchgeführter negativer Test für den Eintritt vorzuweisen ist, müssen wegen des höheren Risikos nach wie vor Beschränkungen eingehalten werden. Dazu zählen eine Begrenzung der Personenzahl, eine Maskenpflicht, Abstände zwischen den Tischen sowie die Sperrstunde für den Alkoholverkauf nach 22 Uhr. Alternativ kann auch der gesamte Markt ausschließlich unter 3G-Bedingungen oder ausschließlich unter 2G-Zugangsbedingungen stattfinden. Dann gelten für die gesamte Veranstaltungsfläche einheitliche Regeln. Der Verkauf alkoholischer Getränke ist sowohl unter 3G- als auch unter 2G-Bedingungen möglich. Die Genehmigung für einen Markt wird nur erteilt, wenn die Durchführung des Weihnachts- oder Wintermarktes unter Infektionsschutzgesichtspunkten vertretbar ist. Sie kann nachträglich widerrufen oder eingeschränkt werden.

Wie viel Hamburg steckt im Koalitionsvertrag

Der Entwurf für den Ampel-Koalitionsvertrag steht und Hamburger Politiker haben in den Arbeitsgruppen kräftig mit gemischt. Wieviel Hamburg steckt jetzt also im Entwurf? Haben sich eine Politikerin oder ein Politiker besonders hervorgetan und damit für ein höheres Amt empfohlen wie beispielsweise Carsten Brosda, der die Arbeitsgruppe Kultur leitet? Oder gar Peter Tschentscher, der wesentlich in der zentralen Arbeitsgruppe Wirtschaft mit dabei war? Das Hamburg Journal analysiert den Entwurf und mögliche Berliner Perspektiven für Hamburger Politikerinnen und Politiker.

Von Menzel bis Monet

Er galt als leidenschaftlicher Sammler seiner Zeit: Der Hamburger Rechtsanwalt Albert Martin Wolffson. Seine bislang kaum erforschte qualitätsvolle Sammlung, sowie das Verhältnis des Sammlers zur Hamburger Kunsthalle sind nun Schwerpunkte der neuen Ausstellung “VON MENZEL BIS MONET”, die am 12. November in der Kunsthalle eröffnet. Gezeigt werden Gemälde, Zeichnungen, Graphiken und ergänzende Fotografien. Das Hamburg Journal stellt den Sammler und die neue Ausstellung genauer vor.

Weitere Themen:
- Urteil Bundesverwaltungsgericht zu Vorkaufsrecht: Konsequenzen für Hamburg?
- Hamburg Tipps
- Laternenumzüge am Martinstag

Produktionsleiter/in
Andy Kaminski
Redaktionsleiter/in
Sabine Rossbach
Redaktion
Heidi von Stein
Arne Siebert
Moderation
Ulf Ansorge
Nachrichtenmoderation
Merlin van Rissenbeck