Hamburg Journal

Mittwoch, 13. Oktober 2021, 19:30 bis 20:00 Uhr
Donnerstag, 14. Oktober 2021, 04:15 bis 04:45 Uhr
Donnerstag, 14. Oktober 2021, 09:30 bis 10:00 Uhr

Ältere Frau fährt mit Wucht in Wohnhaus in Hamburg

Eine Seniorin ist mit ihrem Auto in Hamburg-Lurup am Mittwochvormittag mit sehr viel Wucht in ein Wohnhaus gefahren und erst im Wohnzimmer zum Stehen gekommen. Die 85 Jahre alte Frau ist dabei verletzt worden und kam in ein Krankenhaus, wie ein Polizeisprecher in Hamburg sagte. Vor dem Unfall soll sie Augenzeugen zufolge auch das Lieferfahrzeug eines Paketdienstleisters beschädigt haben. Zum Zeitpunkt des Unfalls seien zudem mehrere Bewohner in dem Haus gewesen, die jedoch unverletzt blieben. Ein Statiker soll nun prüfen, ob das Haus einsturzgefährdet oder noch bewohnbar ist. Warum die 85-jährige Frau in das Haus gefahren war, war zunächst unklar. Das Haus steht genau gegenüber von einer T-Kreuzung.

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Nach einem Unfall in Lurup steht ein Auto in einem Haus, dessen Fassade stark beschädigt ist. © picture alliance/dpa Foto: Jonas Walzberg

Lurup: 85-jährige Autofahrerin kracht in Hauswand

Die Frau kam bei dem Unfall am Mittwoch in Hamburg mit ihrem Mercedes erst im Wohnzimmer des Einfamilienhauses zum Stehen. mehr

Eva Habermann: Von der Schauspielerin zur Produzentin

Fast ihr ganzes Schauspielerinnen-Leben war sie - besser gesagt ihre Filmfiguren - auf die "begehrenswerte Schöne" reduziert: Eva Habermann - blond, verführerisch, sexy. Egal ob bei Rosamunde Pilcher oder Inga Lindström-Filmen oder als Cover-Girl für ein Männermagazin. Mit 45 Jahren bricht die Schauspielerin nun mit diesem Klischee, zumindest beruflich: Denn seit kurzem produziert die gebürtige Hamburgerin die Filme, mit ihrer eigenen Produktionsfirma, selbst. In ihrer dritten Eigenproduktion "Cyst", steht sie nicht nur hinter der Kamera, sondern auch davor. Und hier erkennt man sie kaum wieder. Das Hamburg Journal trifft Eva Habermann an der Alster und spricht mit ihr über darüber, wie schwer es für sie war auch als Produzentin wahrgenommen zu werden und warum ihr das Spiel mit den Klischees immer noch Spaß macht.

Emil Nolde: Ein Maler - zwei Ausstellungen

Hamburg inspirierte ihn zu zahlreichen Werken: Emil Nolde, einer der führenden Vertreter des Expressionismus, ist bekannt für seine farbgewaltigen Blumen- und Landschaftsbilder. Er war aber auch ein Mann voller Gegensätze. Leidenschaftlicher, expressiver Maler, von den Nazis als "entarteter" Künstler gebrandmarkt, aber trotzdem war er selbst glühender Anhänger der nationalsozialistischen Politik und Parteimitglied. Die Kunsthalle und das Bucerius Kunst Forum widmen Emil Nolde nun zur selben Zeit zwei Ausstellungen, die sich auf den Maler Nolde konzentrieren. Das Bucerius Kunst Forum wirft einen intensiven Blick auf sein Frühwerk im Spiegel der nordischen Kunst. Rund 80 größtenteils zwischen 1900 und 1902 entstandene Werke werden den Gemälden von anderen nordischen Künstlerinnen und Künstlern dieser Zeit entgegensetzt. Die Kunsthalle beschäftigt sich dagegen ganz mit der Maltechnik Noldes: Welche Materialien verwendete er? Wie führte er den Pinsel? Nutzte er weitere Werkzeuge?

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Der deutsche Maler und Graphiker Emil Nolde (Porträtfoto, um 1917) © picture-alliance / akg-images

Emil Nolde und das Meer in allen Farben

Norddeutsche Landschaften sind ein Schlüsselmotiv im Werk des Malers. Fragen wirft sein Verhältnis zum Nationalsozialismus auf. mehr

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