Hamburg Journal

Montag, 11. Oktober 2021, 19:30 bis 20:00 Uhr
Dienstag, 12. Oktober 2021, 04:15 bis 04:45 Uhr
Dienstag, 12. Oktober 2021, 09:30 bis 10:00 Uhr

ITS: Weltkongress für mobile Stadt der Zukunft

Wie sieht sie aus - die moderne mobile Welt in der Großstadt? Das wollen Fachleute aus aller Welt von Montag an eine Woche lang in Hamburg diskutieren. Der ITS-Kongress gilt als weltweit wichtigstes Treffen für die Stadt der Zukunft. Selbstfahrende Busse, Drohnen für Medizin und Waren oder smarte Ampeln, die vorausschauend mit Autos interagieren - im CCH und auf dem Messegelände werden bis Freitag viele Lösungen der Zukunft präsentiert. Prominente Gäste wie z. B. die voraussichtlich erste deutsche Astronautin Suzanna Kendall werden dabei sein. Insgesamt werden rund 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt erwartet.
Der erste ITS-Weltkongress (World Congress on Intelligent Transport Systems) fand 1994 in Paris statt und danach in vielen Weltstädten wie Tokio, Sydney, Peking oder New York.
Das Hamburg Journal begleitet unter anderem autonomes Fahren auf einer neun Kilometer langen Teststrecke oder autonomes Einparken in der Elbphilharmonie.

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Eine futuristischer U-Bahn-Wagen.

ITS-Kongress in Hamburg endet mit Teilnehmerrekord

Mehr als 13.000 Gäste kamen zum weltgrößten Verkehrskongress nach Hamburg. Veranstalter und Senat sind zufrieden. mehr

Premierenfahrt digitale S-Bahn: Fahrerlos durch die Stadt

Nur Nürnberg kann in Deutschland mit einer ähnlichen Innovation aufwarten: Dort fährt seit mehr als zehn Jahren die städtische U-Bahn ohne Fahrer durch den städtischen Untergrund. Wie von Geisterhand gleiten die Züge durch die Stationen - seit Betriebsbeginn ohne wesentliche Zwischenfälle. Das erste Mal in der Geschichte der Bahn wird nun auch eine S-Bahn in den hochautomatisierten Betrieb (Zug steuert allein, Lokführer überwacht) gebracht, und zwar passend zum Start des ITS-Weltkongresses in Hamburg. Zu der feierlichen ersten Fahrt werden Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher sowie Vertreter und Vertreterinnen der Deutschen Bahn und des Herstellers Siemens erwartet. Von Dammtor aus startet die Fahrt und führt nach Bergedorf. Dort wird sie dann vollständig automatisch in den Rangierbahnhof fahren - ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum automatisierten Zugverkehr.

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Die S-Bahn S21 verlässt den Bahnhof Bergedorf während der Premierenfahrt der digitalen, automatisch fahrenden S-Bahn Hamburg. © picture alliance/dpa | Marcus Brandt Foto: Marcus Brandt

Premiere in Hamburg: Erste digitale S-Bahn gestartet

Auf der Strecke zwischen Berliner Tor und Bergedorf/Aumühle können vollautomatisch fahrende, digital gesteuerte S-Bahnen pendeln. mehr

Verwaltungsgericht erlaubt Wasserentnahme zugunsten Hamburgs

Die Belieferung der Stadt Hamburg mit Wasser aus der Heide ist nach Ansicht des Verwaltungsgerichts Lüneburg rechtens. Am Montag wiesen die Richter sechs Klagen ab, die eine Erlaubnis des Landkreises Harburg betrafen, wonach der Stadtstaat für einen Zeitraum von 30 Jahren Grundwasser aus der Lüneburger Heide entnehmen kann. Etwa 12 bis 13 Prozent des Hamburger Bedarfs werden aus der Heide gedeckt. Bei den Klagen ging es um die ökologischen Folgen und die Frage, ob die Hansestadt zu viel oder sogar zu wenig Grundwasser bekommt. Die Hamburger Wasserwerke wenden sich in dem Verfahren gegen die 2019 für 30 Jahre erteilte sogenannte gehobene Erlaubnis im Landkreis Harburg und möchten eine Bewilligung erreichen, die schwieriger zu widerrufen ist. Die Kammer kam unter anderem aufgrund der Gutachten zu dem Ergebnis, dass die erteilte Erlaubnis nicht zu beanstanden sei. Es könne mit hinreichender Sicherheit ausgeschlossen werden, dass bestehende Schutzgebiete wie die Lüneburger Heide und die im Entnahmegebiet liegenden Gewässer beeinträchtigt würden, hieß es.

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Ein Wasserstöpsel in Form eines Hamburger Gullideckels ist in einem Waschbecken zu sehen. © picture alliance/dpa/Marcus Brandt Foto: Marcus Brandt

Heidewasser für Hamburg: Gericht weist sechs Klagen ab

Die Wasserwerke dürfen weiter 16,1 Millionen Kubikmeter pro Jahr nutzen. Bei Dürre kann der Kreis Harburg nachsteuern. mehr

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- Wintersemester: Endlich wieder Präsenz-Vorlesungen
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