Hamburg Journal

Montag, 27. September 2021, 19:30 bis 20:00 Uhr
Dienstag, 28. September 2021, 04:15 bis 04:45 Uhr
Dienstag, 28. September 2021, 09:30 bis 10:00 Uhr

Wahl 2021: Wer vertritt Hamburg im Bundestag?

Die SPD ist bei der Bundestagswahl in Hamburg mit Abstand stärkste Kraft geworden. Nach Auszählung aller Stimmen kam sie nach Angaben des Landeswahlleiters auf 29,7 Prozent. Auf Platz zwei landeten die Grünen mit 24,9 Prozent. Die CDU erzielte 15,5 Prozent, die FDP 11,4, die Linke 6,7 und die AfD 5,0 Prozent. Von den sechs Direktmandaten der Stadt konnten die Grünen zwei für sich verbuchen. Vier gingen an die SPD. Die Wahlbeteiligung lag bei 79 Prozent. In Eimsbüttel setzte sich der langjährige Justizsenator Till Steffen (Grüne) knapp gegen den SPD-Staatsminister im Auswärtigen Amt, Niels Annen durch, der das Mandat seit 2013 gehalten hatte. In Altona nahm die ehemalige Grünen-Bürgerschaftsabgeordnete Linda Heitmann dem SPD-Bundestagsabgeordneten Matthias Bartke das Mandat ab. Die vier anderen Mandate gingen an die SPD-Kandidaten Aydan Özoğuz (Wandsbek), Falko Droßmann (Mitte),  Dorothee Martin (Nord) und Metin Hakverdi (Bergedorf-Harburg).

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Bundestag innen

Diese Abgeordneten gehen für Hamburg nach Berlin

Bildergalerie: Diese 16 Politiker und Politikerinnen aus Hamburg ziehen in den Bundestag ein. Bildergalerie

CDU-Debakel: Schlechtestes Ergebnis bei einer Bundestagswahl

Die Hamburger CDU ist Nackenschläge gewöhnt: Erst jahrzehntelang in der Opposition, dann ein kurzes Zwischenhoch unter Ole von Beust. Doch sonst gab es in der SPD-Hochburg Hamburg für die Christdemokraten nicht viel zu holen. Mühsam schleppten sich seit 2011 verschiedene Kandidatinnen und Kandidaten von einer Pleite zur nächsten und eigentlich ging es seitdem fast immer bergab. Gestern wurde ein neuer Tiefpunkt erreicht: Die CDU stürzte auf 15,5 Prozent ab und erzielte ihr historisch schlechtestes Ergebnis bei einer Bundestagswahl in Hamburg. Das Hamburg Journal über das Ergebnis und die Reaktionen.

Junge, komm bald wieder: Freddy wird 90

Als Franz Eugen Helmuth Manfred Nidl-Petz am 27. September 1931 in Wien geboren wurde, ahnte niemand, dass er weit im Norden unsterblich werden würde. "Junge komm bald wieder" brummen sie, "Heimweh" oder "Hamburg, altes Mädchen" kommen über ihre Lippen: Freddy wird in seiner Wahlheimat nicht vergessen, die Hamburger kennen sein Liedgut und manche lieben es auch. 90 wird der ewige Matrose heute und fern der Presse wird er seinen Jubeltag begehen. Grund für einen kleinen Streifzug durch sein Leben in Sang, Klang, Artistik und Theater. Herzlichen Glückwunsch!

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Sänger Freddy Quinn mit Gitarre singt in den 50er-Jahren auf einem Schiff "Heimweh". © picture alliance/United Archives | Siegfried Pilz

Freddy Quinn: Seemanns-Romantik und ESC-Rock-'n'-Roll

Er verkörpert den einsamen Seefahrer wie kein anderer - dabei fuhr er niemals zur See. Nun ist der Wahlhamburger 91 geworden. mehr

Weitere Themen:

- Bundestagswahl: Darum wählten so viele Menschen per Brief
- Großbrand Rothenburgsort: Wie geht es weiter?
- Premiere: "Teemlich beste Frünnen" im Ohnsorg-Theater

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