Hamburg Journal

Donnerstag, 16. September 2021, 19:30 bis 20:00 Uhr
Freitag, 17. September 2021, 04:15 bis 04:45 Uhr
Freitag, 17. September 2021, 09:30 bis 10:00 Uhr

Pella Sietas Werft: Rettung gescheitert

Anderthalb Jahre ist es her - da hat die Hamburger Werft Pella-Sietas Insolvenz beantragt. Jetzt müssen die meisten der verbliebenen Mitarbeitenden gehen, weil es kein Geld mehr gibt. Knapp 200 Beschäftigte hat Pella Sietas noch. Und für die ist die Nachricht ein Schock, sagt Emanuel Glass von der IG Metall Hamburg. Schließlich hätten die Beschäftigten in den vergangenen Wochen darauf gehofft, dass es auf der Werft in Hamburg-Neuenfelde irgendwie weitergeht. Bei einer Betriebsversammlung hat der Insolvenzverwalter die Beschäftigten nun darüber informiert, dass das Insolvenzgeld verbraucht ist. Neue Aufträge sind nicht in Sicht. Sietas ist die älteste deutsche Werft, baut bereits seit fast 400 Jahren Schiffe. Zuletzt hatte allerdings einer der letzten Kunden einen Auftrag storniert, für den Bau einer Fähre für die Nordseeinseln. Bis auf eine Rumpfmannschaft, die das Gelände bewacht, sollen zum Monatsende fast alle Mitarbeitenden gehen.

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Das Gelände der Pella Sietas Werft in Hamburg-Neuenfelde. © picture alliance

Hamburger Pella Sietas Werft: Mitarbeiter müssen gehen

Bei der Hamburger Pella Sietas Werft gehen die Lichter aus. Ein Großteil der verbliebenen Belegschaft wird entlassen. mehr

Höhenretter an der Elbphilharmonie

Es gibt sie jetzt seit genau 20 Jahren in Hamburg: Die Sondereinsatzgruppe Höhenrettung (SEGH) wurde 2001 an der Feuer- und Rettungswache Altona ins Leben gerufen. In den Anfängen waren es nur drei Kollegen, die den Spezialjob machten. Mittlerweile sind die Höhenretter fester Bestandteil der Berufsfeuerwehr und es gibt sie überall in Hamburg. Sie bergen und transportieren schwerste Personen, retten Menschen aus Hochhäusern oder sind als Rettungskräfte im Einsatz, wenn z.B. ein Kranführer einen Herzanfall erleidet. Am Donnerstag absolvieren die Höhenretter eine große Kletterübung an der Elbphilharmonie.

Karin Beier inszeniert "Kindeswohl" am Schauspielhaus

Intendantin Karin Beier inszeniert - nach dem Roman von Ian McEwan - die Uraufführung von "Kindeswohl". Das Thema könnte aktueller nicht sein, denn es geht um die Rechte von Kindern und Jugendlichen. In dem Stück muss sich eine Familienrichterin mit dem Schicksal eines 17-jährigen Zeugen Jehovas auseinandersetzen, der aus religiösen Gründen eine medizinische Behandlung ablehnt. Das Hamburg Journal ist bei einer Fotoprobe dabei und spricht mit der Intendantin und Regisseurin über diesen schwierigen Bühnenstoff.

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