Hamburg Journal

Donnerstag, 29. Juli 2021, 19:30 bis 20:00 Uhr
Freitag, 30. Juli 2021, 04:15 bis 04:45 Uhr
Freitag, 30. Juli 2021, 09:30 bis 10:00 Uhr

Pella Sietas meldet Insolvenz an

Die Insolvenz der Pella Sietas GmbH betrifft nach ihren Angaben rund 350 festangestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie etwa 300 Leih- und Werkvertragsarbeitende. Kündigungen sind nach Werftangaben nicht geplant. Die Werft verfügt über eine gute Auftragslage für die kommenden Jahre. Hilfsgeld aus dem in der Corona-Krise aufgelegten Wirtschaftsstabilisierungsfonds des Bundes sind beantragt. Wie es jetzt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weitergeht, ist offen. Zunächst muss sich ein externer Insolvenzverwalter einen Überblick über die wirtschaftliche Lage machen. Wichtig dabei: Gibt es eine Perspektive, das Unternehmen fortzuführen oder soll es abgewickelt werden? Auf dem Gelände in Neuenfelde wird aktuell ein Eisbrecher gebaut.

Baumschwund in Hamburg

Hamburg hat auch im vergangenen Jahr mehr Straßenbäume gefällt als nachgepflanzt. Das hat jetzt eine kleine Anfrage der CDU ergeben. Dabei hatte Umweltsenator Jens Kerstan noch im Februar gesagt, dass Hamburg 2020 erstmals mehr Straßenbäume gepflanzt als gefällt habe. Doch tatsächlich gibt es ein Minus von 105 Bäumen. Einmal mehr treibt ausgerechnet ein CDU-Umweltpolitiker den grünen Senat vor sich her. Mit zahlreichen Anfragen zum Baumbestand in Hamburg hat Sandro Kappe so auch dokumentiert, dass seit dem Amtsantritt von Kerstan 2015 die Zahl der Bäume in Hamburg um 18.394 gesunken ist. Der NABU kritisiert, dass teilweise auch unnötigerweise Bäume für Radwege gefällt werden. Aber auch, dass es auf Privatgelände keine Statistiken über Baumfällungen gibt und dass Nachpflanzungen zu wenig kontrolliert werden. Und was sagt der Umweltsenator?

Gastgewerbe in Not

Vor der Pandemie lief es gut für das Restaurant Scharf in Harburg: Unweit der Harburger Innenstadt hatte es oft ausgebuchte Abende und viel Besuch von Stammgästen. Während der Pandemie haben sie versucht, sich mit Menüs zum Zuhause kochen über Wasser zu halten. Seit die Restaurants wieder Gäste empfangen dürfen, gehen jeden Abend viele Buchungen ein - aber vor Ort gibt es lange Wartezeiten auf das Essen. Das Problem: In der Küche und im Service fehlen Kräfte. Seit es wieder losging, sucht Inhaber Sven Scharf nach Unterstützung. Ähnlich wie ihm geht es fast allen Restaurantbetreiberinnen und Restaurantbetreibern: Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich umorientiert: ehemalige Festangestellte, aber vor allem auch Minijobber. Wie groß ist das Problem für die Betriebe vor Ort und was bedeutet das für die Restaurants, die sich gerade aus der Krise kämpfen? Gibt es Aussicht auf Normalisierung? Und: Ist das System Minijobber im Gastgewerbe am Ende?

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