Hamburg Journal

Samstag, 17. Juli 2021, 19:30 bis 20:00 Uhr
Sonntag, 18. Juli 2021, 04:15 bis 04:45 Uhr
Sonntag, 18. Juli 2021, 09:30 bis 10:00 Uhr

Dom-Aufbau beginnt

Fast zwei Jahre gab es keinen Dom mehr, jetzt soll der Neustart mit dem Sommerdom möglichst glatt über die Bühne gehen. Dazu dürfen 9.500 Menschen gleichzeitig auf das Heiligengeistfeld, um den Dom zu besuchen und Shaker, gebrannte Mandeln und das einmalige Dom-Flair zu erleben. Möglich wird das durch ein neues Ticketsystem, denn der Dom-Besuch ist ab sofort nur noch mit einem Dom-Ticket möglich. Neben den Tickets und der Kontaktnachverfolgung gibt es weitere zahlreiche Maßnahmen, mit denen der Dom-Besuch für alle möglichst sicher und angenehm sein soll. Das gesamte DOM-Gelände wird eingezäunt, um eine lückenlose Einlasskontrolle zu gewährleisten. Am Samstag beginnt der Aufbau.

80. Geburtstag Jürgen Flimm

"Universalgenie des Theaterlebens", "leidenschaftlicher Macher" oder einfach immer neugieriger Künstler, Regisseur und Intendant: Jürgen Flimm ist all das und für Hamburg mit seiner engen Bindung an das Thalia Theater, das er unter Boy Gobert kennenlernte und als Intendant von 1985 bis 2000 in die Champions-League der Bühnen führte, eine der prägenden Persönlichkeiten. Am Samstag wird er achtzig Jahre alt - und hat das Leben keineswegs verspielt. Ein Glückwunsch in Erinnerungen.

Kreative Billstraße - ein Industriegebiet im Wandel

"Billstraße?" - Miriam Endrulat war zunächst skeptisch, als sie und ihr Partner Ruben sich die Räume in einem schlichten Gewerbehaus als Standort für ihre Töpferei angesehen haben, in der sie Kurse für Interessierte anbieten. Eigentlich würden die meisten Hamburgerinnen und Hamburger so ein Studio eher in Ottensen oder Eimsbüttel erwarten. Doch vor einem Jahr haben sie schließlich das "Studio Amun" direkt an der Bille bezogen. Aus den Fenstern können sie über Hamburg blicken. Drumherum ist eine ganz eigene Welt aus Import- und Exportgeschäften, vor denen sich gebrauchte Kühlschränke, Möbel und Fahrräder stapeln. Wahrscheinlich ist die Billstraße in afrikanischen Ländern besser bekannt als in Hamburg selbst, lacht Miriam Endrulat. Die - noch - günstigen Mieten ziehen nun zunehmende Künstler und Kreativunternehmen an. Gleich in der Nachbarschaft gibt es eine Siebdruckwerkstatt und ein Start-Up, das online Rezept-Ideen zum Kochen vorstellt. In einem leerstehenden Bürogebäude direkt an der S-Bahn Rothenburgsort bietet die Kreativgesellschaft Hamburg Atelierräume für Künstlerinnen und Künstler und Designerinnen und Designer an. Die Billstraße ist im kreativen Wandel.

Weitere Themen:

- Das Problem mit den Hochzeitsfeiern
- Saisoneröffnung HSV
- Himmel über Hamburg

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