Hamburg Journal

Dienstag, 06. Juli 2021, 19:30 bis 20:00 Uhr
Mittwoch, 07. Juli 2021, 04:15 bis 04:45 Uhr
Mittwoch, 07. Juli 2021, 09:30 bis 10:00 Uhr

Kiez-Gastronomen fordern Lockerungen 

Während in Hamburg nach dem Höhepunkt der Pandemie viele Lockerungen in Kraft treten, gelten auf St. Pauli immer noch strenge Regeln. Ab 23 Uhr darf auf dem Kiez kein Alkohol mehr ausgeschenkt werden, von wirtschaftlichem Betrieb sind fast alle Kneipen und Clubs noch weit entfernt. Die Betreiber sehen sich als Verlierer der Corona-Krise, sind sie doch die letzten, die wahrscheinlich normal öffnen dürfen. Jetzt haben sich die Wirte zusammengeschlossen und wollen mehr Druck auf die Politik machen.

Parteispenden: Hamburger SPD-Verband bundesweit Spitzenreiter

Mehr als 640.000 Euro an Spenden hat der SPD-Kreisverband Hamburg-Mitte innerhalb von nur vier Jahren eingesammelt. Und ist damit bundesweiter Spitzenreiter. Das geht aus einer datenjournalistischen Recherche des stiftungsfinanzierten Journalismusprojektes "correctiv" hervor, die dem Hamburg Journal vorliegt. Vergleicht man nur die Hamburger SPD-Kreisverbände miteinander, erhielt Mitte zwölfmal so viel Geld wie die Nummer zwei auf der Liste, Altona mit 51.170 Euro. Mehr als 850 Kreisverbände verschiedener Parteien haben in der Befragung offengelegt, wie viele Spenden sie in den vergangenen Jahren erhalten haben. Interessant: In Hamburg haben nur SPD, Grüne und Linke geantwortet. CDU und AFD machten keine Angaben. Warum eigentlich nicht? Denn Spenden ab 10.000 Euro müssen ohnehin transparent gemacht werden.

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Ein Mann geht ins Bezirksamt Hamburg-Mitte. © picture alliance/dpa Foto: Christian Charisius

Parteispenden: SPD in Hamburg-Mitte offenbar bundesweit vorn

Ein Rechercheverbund hat sich die Parteispenden für Kreisverbände genauer angeschaut. Die SPD Hamburg-Mitte hat besonders viel erhalten. mehr

Zehn Jahre Bundesfreiwilligen-Dienst

Ob in Museen, in Pflegeeinrichtungen oder in Selbsthilfegruppen: Seit zehn Jahren bietet der Bundesfreiwilligendienst altersunabhängig an, sich für das Allgemeinwohl zu engagieren. Andreas Braun ist einer von rund 600 Bundesfreiwilligen pro Jahr in Hamburg: Der 57-Jährige bereitet im Bodelschwingh-Haus die Zimmer für die wohnungslosen Klienten vor und unterstützt die Hausmeister beim Streichen, Einrichten und Ausstatten des Wohnraums. Für viele ist der Bundesfreiwilligendienst eine Möglichkeit, sich auch nach oder neben dem Beruf sozial zu engagieren. Neben den ca. 80 BFDlern pro Jahr, die älter als 27 Jahre alt sind, gibt es auch viele, die sich zum Beispiel nach der Schule erstmal orientieren wollen, so wie Klaas Klaffka. Der 19-Jährige arbeitet in der Bahnhofsmission am Hauptbahnhof und hat seinen normalen Dienst bereits um sechs Monate verlängert, weil es ihm so gut gefällt. Doch wie ist der Bundesfreiwilligendienst im Alltag? Warum braucht es ihn (noch)? Und wie ist die Bilanz nach zehn Jahren in Hamburg?

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- Reportage: Wahnsinn auf dem Wasser
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