Hamburg Journal

Mittwoch, 14. April 2021, 19:30 bis 20:00 Uhr
Donnerstag, 15. April 2021, 04:15 bis 04:45 Uhr
Donnerstag, 15. April 2021, 09:30 bis 10:00 Uhr

Wilhelmsburger Massentest

Zwei Tage war der Standort Krieterstraße der Elbinselschule komplett für alle Kinder geschlossen. Seit Ostern waren bislang acht Infektionen festgestellt worden: Sieben Kinder und eine Lehrerin. Die Erkrankungen wurden bei der schulinternen Testung festgestellt. Die Schulbehörde geht von Ansteckungen in der Freizeit aus. Da aber die Einzelfälle über alle Klassenstufen verteilt auftraten, hat das Gesundheitsamt entschieden, jetzt alle Kinder und Lehrer der Schule zu testen. Das betrifft insgesamt 474 Menschen.

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Die Elbinsel Grundschule in Hamburg-Wilhelmsburg.

Corona: Massentests und Quarantäne in Wilhelmsburger Schule

Das Gesundheitsamt des Bezirks Hamburg-Mitte hat damit auf mehrere Corona-Infektionen in der Elbinselschule reagiert. mehr

Ein Virus schwebt vor einer Menschenmenge (Fotomontage) © panthermedia, fotolia Foto: Christian Müller

Coronavirus in Hamburg: Nachrichten und Hintergründe

Wie geht es Hamburg mit der Corona-Pandemie? Hier finden Sie die aktuellen Zahlen, Nachrichten, Videos und Hintergründe. mehr

Nachbarschaftsstreit eskaliert: Versuchter Totschlag und gefährliche Körperverletzung

Im August 2020 eskalierte der Streit: Mit Fäusten ging der 55-jährige Mann, ein arbeitsloser Physiker, auf seinen Nachbarn los und schlug mehrfach gegen Kopf und Hals. Als das Opfer danach den Angeklagten mit seinem Handy filmte, soll dieser in sein Auto gestiegen und auf den Anwohner zugefahren sein. Dabei wurde der Anwohner frontal vom Auto erfasst und gegen einen Metallzaum gedrückt. Das Opfer erlitt schwere Beinverletzungen. Mittwoch wird vor dem Hamburger Landgericht das Urteil erwartet. Das Hamburg Journal und die Frage, wie häufig Nachbarschaftsstreit die Hamburger Gerichte beschäftigt.

Streit um Gedenkstätte Hannoverscher Bahnhof

Am Lohseplatz, dem ehemaligen Vorplatz des Hannoverschen Bahnhofs, soll ein Dokumentationszentrum entstehen. Zum Gedenken an die mehr als 8.000 Juden, Sinti und Roma, die in der NS-Zeit von hier aus deportiert wurden. Seit einigen Wochen aber gibt es Ärger, denn in das Gebäude will auch die Öl- und Gasfirma Wintershall Dea einziehen, die in der NS-Zeit u. a. Zwangsarbeitende beschäftigt hat. Eine gemeinsame Nutzung des Gebäudes mit dieser Firma ist aus Sicht von Sinti-Verein und Auschwitz-Komitee unzumutbar. Der zwischen Kulturbehörde und Investor ausgehandelte Mietvertrag gibt ihnen Recht: Darin steht, dass das Gebäude nicht so genutzt werden darf, dass es "in der Wahrnehmung der Opfer des Nationalsozialismus im Konflikt steht mit dem Zweck des Dokumentationszentrums". Kann der Investor verpflichtet werden, statt Wintershall Dea einen anderen Mietenden zu suchen? Die Kulturbehörde hat nun das Hamburgische Verfassungsgericht eingeschaltet.

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Tafel am zentralen Gedenkort am ehemaligen Hannoverschen  Bahnhof in Hamburg © NDR Foto: Irene Altenmüller

Gedenkort erinnert an NS-Opfer

Vom Hannoverschen Bahnhof in der heutigen Hamburger Hafencity wurden während der NS-Zeit Tausende Menschen in den Tod geschickt. Heute erinnert daran ein Gedenkort. mehr

Weitere Themen:

- Energiewende in Hamburg
- Interview mit Handelskammer Präses Prof. Norbert Aust und Bürgermeister Peter Tschentscher
- Ehrung: Hamburgs Sportlerinnen und Sportler des Jahres

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