Hamburg Journal

Montag, 19. April 2021, 19:30 bis 20:00 Uhr
Dienstag, 20. April 2021, 04:15 bis 04:45 Uhr
Dienstag, 20. April 2021, 09:30 bis 10:00 Uhr

Impftermine für alle zwischen 60 und 69 - aber nur 24.000

Hamburg drückt bei den Corona-Schutzimpfungen auf das Tempo. An drei Tagen können sich alle Einwohnerinnen und Einwohner ab 60 Jahren mit AstraZeneca impfen lassen, unabhängig von der Priorisierung. Am Mittwoch, Donnerstag und Freitag werden für alle Impfwilligen ab 60 Jahren Termine mit dem Impfstoff AstraZeneca angeboten. Insgesamt gibt es an den drei Tagen 24.000 Termine für diese Personen, unabhängig von der derzeitigen Priorisierung, wie die Sozialbehörde am Montag mitteilte. Ein Termin muss vorher telefonisch unter 116 117 oder online unter www.impfterminservice.de vereinbart werden. Impfungen ohne Terminvereinbarung sind demnach ausgeschlossen. Die Überprüfung der Impfberechtigung erfolgt vor Ort im Impfzentrum. Der Impfstoff ist auf 8.000 Termine pro Tag begrenzt. Die Drei-Tages-Kampagne wäre aber nur ein erster Schritt: Mit 24.000 Personen wären dann rund 14 Prozent aller Hamburgerinnen und Hamburger zwischen 60 und 69 Jahren geimpft.

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Impflinge in der zusätzlichen Halle A2 im Hamburger Impfzentrum. © picture alliance / dpa Foto: Christian Charisius

Hamburg: Zusatz-Impftermine für AstraZeneca vergeben

Von Mittwoch bis Freitag gibt es zusätzliche Impfungen mit AstraZeneca für über 60-Jährige. Die Termine waren schnell weg. mehr

Ein Virus schwebt vor einer Menschenmenge (Fotomontage) © panthermedia, fotolia Foto: Christian Müller

Coronavirus in Hamburg: Nachrichten und Hintergründe

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Verfahren via Video: Justiz wird digital

Wenn Richter Frank Bodendiek und seine beiden Kolleginnen am Montagmittag ein Verfahren über einen Streit wegen eines Hausbaus verhandeln, dann sitzen sie allein in ihren Gerichtssaal am Sievekingplatz. Kläger und Beklagte schalten sich per Video zu. Erlaubt sind sie seit fast 20 Jahren, im Alltag der Justiz angekommen seit einem Jahr: Videoverhandlungen. Corona hat den Einzug der Technik vor einem Jahr beschleunigt. Die IT-Abteilung des Gerichts hat aufgerüstet. Richter Bodendiek und seine Beisitzerinnen haben inzwischen mehr als 50 Videoverhandlungen durchgeführt. Im Schnitt finden 60 der fast 300 Termine pro Woche am Landgericht mit der neuen Technik statt. In Zeiten von Corona erspart dies Zusammenkünfte ebenso wie zum Teil lange Anfahrten für die Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte. Nicht immer läuft es reibungslos: Zwar hat das Gericht aufgerüstet, aber auch die Kanzleien brauchen die entsprechende Technik. Die Sorge wegen der Datensicherheit ist gering: Gerichtsverhandlungen sind grundsätzlich öffentlich. Eines aber bleibt: Die Pflicht zur Robe. Freizeitkleidung ist vor der Kamera nicht gestattet.

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Ein Richter sitzt im Gerichtssaal vor einer Kamera und Bildschirmen. © picture alliance/dpa | Marcel Kusch Foto: Marcel Kusch

Immer mehr Videoverhandlungen vor Gericht

Sieben Verhandlungssäle des Landgerichts sind mittlerweile mit stationärer Medien- und Konferenztechnik ausgestattet. (30.12.2020) mehr

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