Hamburg Journal

Freitag, 19. März 2021, 19:30 bis 20:00 Uhr
Samstag, 20. März 2021, 04:15 bis 04:45 Uhr
Samstag, 20. März 2021, 09:30 bis 10:00 Uhr

Corona-Inzidenz: Hamburg zieht Notbremse

Nach drei Tagen mit Inzidenz-Werten über 100 hat Hamburg am Vormittag die Corona-Notbremse gezogen. Damit werden vom morgigen Sonnabend an die erst Anfang vergangener Woche vollzogenen Öffnungsschritte wieder rückgängig gemacht, sagte Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD). Hamburg kehrt damit zum wiederholten Mal in den verschärften Lockdown zurück. Gleichzeitig will die Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) ankündigen, wie die Impfungen mit dem AstraZeneca-Impfstoff in Hamburg weitergehen. Nach der Entscheidung der Europäischen Arzneimittelagentur EMA, den Impfstoff wieder zuzulassen, beraten die Regierungschefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über das weitere Vorgehen.

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Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher spricht im Rathaus. © dpa-Bildfunk

Hamburger Senat zieht die Corona-Notbremse

Die Corona-Inzidenz liegt seit drei Tagen über 100. Darum nimmt der Senat die jüngsten Lockerungen wieder zurück. mehr

Ein Virus schwebt vor einer Menschenmenge (Fotomontage) © panthermedia, fotolia Foto: Christian Müller

Coronavirus in Hamburg: Nachrichten und Hintergründe

Wie geht es Hamburg mit der Corona-Pandemie? Hier finden Sie die aktuellen Zahlen, Nachrichten, Videos und Hintergründe. mehr

Nach Erzbischof-Rücktritt: Hamburger Katholiken im Umbruch

Nach dem Angebot von Hamburgs Erzbischof Stefan Heße an den Papst seinen Rücktritt anzunehmen, steht die katholische Kirche in Hamburg vor einem Umbruch. Wer folgt ihm nach? Was passiert mit den Sparplänen und katholischen Schulen? Heße hatte am Donnerstag die Konsequenz aus dem Ergebnis des Kölner Missbrauchs-Gutachtens gezogen.

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Stefan Heße © picture alliance / dpa Foto: Axel Heimken

Hamburgs Erzbischof Heße bietet Papst Amtsverzicht an

Er zieht damit die Konsequenzen aus einem Gutachten zum Umgang mit Missbrauchsfällen im Bistum Köln, das ihn belastet. mehr

Eine Woche Kitas geöffnet - doch was nun?

Wiedersehensfreude in der Kita Pinocchio in Groß Borstel: Endlich wieder Kita für alle – am Montag startete der eingeschränkte Regelbetrieb. Von den 20 Elementarkindern waren in den vergangenen Wochen gerade mal 20-25 Prozent der Kinder da. Jetzt wird es voll: Gruppenteilung, Hygienekonzept, Betreuung draußen stehen an. Die Erzieherinnen und Erzieher haben Glück: Sie waren unter den Ersten, die ihre erste Impfdosis erhalten haben, starten jetzt mit gutem Gefühl in den eingeschränkten Regelbetrieb. Und die Eltern atmen auf, denn nun darf wieder jedes Kind mindestens 20 Stunden die Woche in die Kita. Nach zwei Monaten erweiterter Notbetreuung und genau einem Jahr Auf und Zu in der Kinderbetreuung durch die Pandemie ist der Bedarf groß. Doch jetzt droht wieder ein verschärfter Lockdown.

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