Hamburg Journal

Dienstag, 19. Januar 2021, 19:30 bis 20:00 Uhr
Mittwoch, 20. Januar 2021, 04:15 bis 04:45 Uhr
Mittwoch, 20. Januar 2021, 09:30 bis 10:00 Uhr

Erfolgreiche Hilfe für Süchtige in Pandemie-Zeiten

Auf dem Platz vor der Drogenberatungsstelle Drob Inn nahe des Hauptbahnhofs stehen Grüppchen von Männern und Frauen, einige in einer Schlange vor dem Eingang. Scheinbar ganz und gar nicht "Corona-konform" - aber hier wird die Ansammlung von Menschen auch ohne klaren Abstand ganz offiziell von der Stadt geduldet. Denn: Es ist bundesweit eines von wenigen niedrigschwelligen Drogehilfe-Leuchtturmprojekten speziell in Pandemie-Zeiten: Im Drob Inn erhalten Opioidabhängige (z.B. Heroinabhängige) jetzt auch ohne Krankenversicherung zur Einnahme vor Ort und unter Aufsicht flüssiges Methadon. Rund einhundert Personen sind es täglich. Ärztinnen und Ärzte geben das Methadon kontrolliert zur Einnahme vor Ort ab, den Süchtigen gibt das Angebot hygienische Sicherheit und eine tägliche Ansprache. "Wir können viele Menschen erreichen, die vorher nicht erreichbar waren und auch Zukunftsperspektiven mit ihnen entwickeln", so Drob Inn-Leiterin Christine Tügel. Vor allem, weil keine Krankenversicherung nötig sei, die viele Drogensüchtigen nicht hätten: auch das ist bundesweit besonders. Hochgelobt auch von der Bundesdrogenbeauftragten wird das Projekt seit Pandemie-Beginn finanziert von der Hamburger Sozialbehörde, - zunächst noch bis Ende März, doch das Drob Inn hofft auf Verlängerung.

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Menschen vor dem "Drob Inn".

Wie das "Drob Inn" Süchtigen auch in der Corona-Zeit hilft

Trotz Corona werden am Hamburger "Drob Inn" Menschenansammlungen geduldet. Die Methadon-Hilfe dort ist bundesweit einmalig. mehr

Ein Virus schwebt vor einer Menschenmenge (Fotomontage) © panthermedia, fotolia Foto: Christian Müller

Coronavirus in Hamburg: Nachrichten und Hintergründe

Wie geht es Hamburg mit der Corona-Pandemie? Hier finden Sie die aktuellen Zahlen, Nachrichten, Videos und Hintergründe. mehr

Bebauungsplan für den Elbtower

Bekommt der Bebauungsplan für den Elbtower grünes Licht, ja oder nein? Darüber hat Montagabend die Kommission für Stadtentwicklung entschieden. Ein Gremium, das an Bebauungsplänen mitwirkt, für die der Senat zuständig ist. Hier sitzen auch Vertreter aus Bezirken und der Bürgerschaft. Zuletzt gab es viel Ärger um den Elbtower- der das dritthöchste Gebäude in der östlichen Hafencity werden soll. Entsteht am Ende ein Büro-Hochhaus mit viel Leerstand? Auch in der SPD gibt es kritische Stimmen. Sagt die Kommission nein, muss die gesamte Bürgerschaft über das Megaprojekt entscheiden.

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So wie in dieser Visualisierung soll der Elbtower aussehen. © SIGNA / David Chipperfield Architects

Elbtower: Grünes Licht für den Bebauungsplan

Nur 26 Einwendungen gibt es gegen Hamburgs geplanten Elbtower. Das kam bei einem Stadtentwicklungstreffen am Montag heraus. mehr

HSV nach Osnabrück

5:0, so lautete das Ergebnis am Montagabend zwischen dem HSV und Osnabrück! Es war eine überzeugende Leistung, die die Hamburger im Volkspark beim Heimspiel gezeigt haben! Vor allem Trainer Daniel Thioune wird den Abend nicht so schnell vergessen, immerhin hat sein Team seine alte Liebe deklassiert. In Osnabrück war Thioune Trainer und Spieler, da hat er fast sein ganzes Leben gelebt. Nun geht es für den HSV am Samstag weiter, da kommt es zum Nordderby gegen die abstiegsbedrohten Braunschweiger. Nach dem Sieg am Montag, reisen sie als Tabellenführer an!

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Hamburgs Sonny Kittel (l) und Hamburgs Tim Leibold bejubeln den Treffer zum 1:0. © picture alliance/dpa | Axel Heimken Foto: Axel Heimken

Der HSV ist nicht nur der "FC Terodde"

Fünf Hamburger Treffer - und keiner vom Top-Torjäger. HSV-Trainer Daniel Thioune freut es sogar. Er setzt auf das Kollektiv. mehr

Weitere Themen:

- Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz
- Brutvorbereitung mit dem NABU

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