Hamburg Journal

Mittwoch, 06. Januar 2021, 19:30 bis 20:00 Uhr
Donnerstag, 07. Januar 2021, 04:15 bis 04:45 Uhr
Donnerstag, 07. Januar 2021, 09:30 bis 10:00 Uhr

Senat berät über Corona-Beschlüsse

Einen Tag nach der Verschärfung des Corona-Lockdowns präzisiert der Hamburger Senat heute seine Pläne: In einer Sondersitzung berät die Landesregierung über die beschlossenen Maßnahmen. Wie von Bund und Ländern am Dienstag vereinbart, soll der Lockdown um drei Wochen bis zum 31. Januar verlängert werden. Die Kontaktmöglichkeiten sollen weiter beschränkt werden: Statt fünf Personen aus zwei Haushalten sollen sich die Angehörigen eines Haushalts nur noch mit einer Person eines anderen Haushalts treffen dürfen. "Es gibt keine Grundlage für Lockerungen. Im Gegenteil, wir müssen einige zusätzliche Maßnahmen ergreifen", sagte Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) nach den Beratungen der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin. Gleichzeitig wird die Kritik an der Impfstoffversorgung auch in Hamburg lauter. So warten zum Beispiel auch die zahlreichen Hausarztpraxen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf eine dringend benötigte Impfung.

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Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher äußert sich zu Corona-Beschlüssen nach Bund-Länder-Beratungen.

Corona: Lockdown auch in Hamburg verlängert und verschärft

Der Lockdown wird bis Ende Januar ausgeweitet, die privaten Kontaktmöglichkeiten werden weiter eingeschränkt. mehr

Armutsatlas für Hamburg: Wo braucht Hamburg Hilfe?

Einen "leichten Trend zur Mitte statt ein Auseinanderdriften" stellt die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen in ihrem neuen Sozialmonitoring für Hamburg vor. Das heißt: Weniger reiche Stadtteile, weniger arme Stadtteile, mehr Stadteile mit durchschnittlicher Sozialstruktur. Wir fahren dorthin, wo es trotzdem schlecht läuft: An den Osdorfer Born. Teilweise hat sich die Gegend im Ranking sogar verschlechtert. Hella Jenkner arbeitet dort als Familienberaterin und erzählt, woran es vor Ort hakt. Außerdem kommt die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen zu Wort und Prof. Henning Lohmann, Experte für Sozialstrukturanalyse.

TV-Tipp: Die Liebe des Hans Albers

Ende der 30er Jahre ist Hans Albers schon ein Superstar. Aber: Die Liebe seines Lebens, Hansi Burg, ist Jüdin. Hansi flieht 1938 vor den Nazis nach England. "Die Liebe des Hans Albers" erzählt, wie sie sich nach dem Krieg wiedergefunden haben. Ihre Eltern wurden ermordet. Er hat weiter Karriere gemacht. Das Dokudrama basierend auf der wahren Geschichte wird heute Abend um 21.45 Uhr in der ARD gesendet. Das Hamburg Journal stellt den Film vor und blickt auch nochmal ins Archiv und schaut sich dieses Paar an, das dann bis Albers Tod 1960 zusammenblieb, mit Ken Duken als Hans Albers.

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Die junge Hansi Burg (Picco von Groote) und Hans Albers (Ken Duken) beim Tanzen. © NDR/Zeitsprung Pictures/Michael Ihle

"Die Liebe des Hans Albers": Verrat und Verzeihung

Um seine Karriere nicht zu riskieren, verrät Hans Albers seine große Liebe. Ein Dokudrama zeigt die turbulente Liebesgeschichte. mehr

Weitere Themen:

- Nordreportage: Die Oma- und Opa-Feuerwehr
- Sozial- und Behindertenverbände kritisieren Verkehrspolitik
- Weltumseglung: Boris Herrmann umrundet Kap Hoorn

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Rote Rosen 07:20 bis 08:10 Uhr