Hamburg Journal

Sonntag, 20. Dezember 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Montag, 21. Dezember 2020, 09:30 bis 10:00 Uhr

Die schnelle Gänsenummer

Ein Restaurantbesuch trotz Lockdown light. Ohne gegen die aktuelle Eindämmungsverordnung zu verstoßen. Unmöglich? Nein. Die schnelle Gänsenummer funktioniert. Allerdings nur für eine besondere Spezies. Camper. Mit ihren Wohnmobilen stehen die auf dem Parkplatz des Goldschätzchens in Prisdorf vor den Toren der Stadt und schlemmen - ganz legal und steril im eigenen Wohnmobil. Möglich ist das auf Vorbestellung Sonnabend und Sonntag zwischen 16 Uhr und 19 Uhr. Wir fahren hin, schauen zu und fragen, wie es schmeckt. Bei Hamburgerinnen und Hamburgern aus dem Hamburger Westen ein echter Geheimtipp, noch.

"Hamburg Damals": Gründung des DJV vor 75 Jahren

Das Dritte Reich hatte gezeigt, wie eine gleichgeschaltete Presse in einer Diktatur aussieht und wie sie als wichtiges Propaganda-Werkzeug letztlich mit zum Tod von Millionen von Menschen beigetragen hatte. Nun, im Mai 1945, lagen halb Europa und Deutschland in Trümmern - und mit ihnen die NS-Presse. Doch schon wenige Tage nach Kriegsende fanden sich in Hamburg aufrechte Journalisten zusammen, die während des Regimes ihren Beruf nicht ausüben konnten oder wollten. In wenigen Monaten gründeten sie einen Verband politisch unbelasteter Berichterstatter - die Berufsvereinigung Hamburger Journalisten. Knapp vor dem Jahreswechsel dann war es soweit: Der Deutsche Journalisten-Verband Hamburg war geboren - der allererste in ganz Deutschland. Sein Ziel: Nicht weniger als die freie Presse in einem demokratischen Deutschland. Wir blicken zurück auf die Gründungstage und zeigen, wie der DJV Hamburg dieses Ziel nie aus den Augen verloren hat - bis heute, wo die Schatten der Vergangenheit wieder heraufzuziehen drohen.

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Schriftzug "Hamburg damals" auf einer schwarz-weiß Luftaufnahme vom Jungfernstieg.

Hamburg damals

Jeden Sonntag blickt das Hamburg Journal in die Vergangenheit. Viel Spaß beim Eintauchen in vergangene Zeiten! mehr

Vierter Advent: Boris Herrmann allein auf hoher See

Vierter Advent, vierte Kerze, seit vier Wochen unterwegs. Boris Herrmann einmal um die ganze Welt - allein in einem Segelboot. Der Hamburger ist der erste Deutsche, der sich an das große Abenteuer Vendée Globe gewagt hat. Es geht an die Grenzen, er hat einem Konkurrenten bereits das Leben gerettet, hatte selbst technische Probleme, heute nun also ein neues Update. Nur knapp die Hälfte der Teilnehmer und Teilnehmerinnen erreichen bei der Vendée Globe durchschnittlich das Ziel. Sie gilt als härteste Solo-Regatta der Welt. Ganz wichtig für Herrmann ist der stete Kontakt zur Außenwelt. Auch wenn er diese Solo-Regatta gewählt habe, sei er kein Eigenbrötler. Zum 4. Advent werde er wieder all die WhatsApp-Nachrichten und Wünsche lesen, die ihn erreichen. Das ist seine Art, zu entspannen. Na dann!

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Der Hamburger Segler Boris Herrmann. © picture alliance Foto: Pierre Bouras

Nächste Nachtschicht für Herrmann: Reparatur am Großsegel

Segler Boris Herrmann hat bei der Vendée Globe im Indischen Ozean wichtige Reparaturen an seinem Boot getätigt. (13.12.2020) mehr

Weitere Themen:

- Vierter Advent im Lockdown
- Punker-Pastor im Talar
- Weihnachtsessen zwischen Tradition und Moderne

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