Hamburg Journal

Freitag, 27. November 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Samstag, 28. November 2020, 09:30 bis 10:00 Uhr

Senat verkündet Corona-Beschlüsse: Hotels und Restaurants bleiben wohl zu

Unmittelbar vor Beginn der Adventszeit berät der Hamburger Senat Freitag über eine Verschärfung der Corona-Eindämmungsverordnung. Thema der geplanten Sondersitzung sind die Beschlüsse, die die Ministerpräsidenten der Länder mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch gefasst haben. Demnach soll der Teil-Lockdown vorerst bis zum 20. Dezember verlängert werden. Bei privaten Zusammenkünften werden künftig nur noch maximal fünf Personen aus zwei Haushalten zusammenkommen dürfen. Ausgenommen seien Kinder bis 14 Jahre. Über Weihnachten soll diese Regelung gelockert werden. Hamburg wird wohl auch über Weihnachten Hotels und Restaurants geschlossen halten - im Gegensatz zu anderen Bundesländern. Der Senat muss auch über Beschränkungen für Silvester entscheiden. Das private Feuerwerk soll an besonders belebten Orten wie dem Jungfernstieg oder den St.-Pauli-Landungsbrücken verboten werden. Die Beschlüsse sollen am Nachmittag auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben werden.

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Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) spricht bei einer Pressekonferenz. © NDR Foto: Screenshot

Corona: Hamburg plant eigene Regeln für die Feiertage

Vier Haushalte dürfen über Weihnachten zusammen feiern und Hotelübernachtungen sind auch möglich. Das hat der Senat beschlossen. mehr

Nach 82 Jahren: Synagoge wird wieder aufgebaut

82 Jahre nach ihrer Zerstörung bekommt die jüdische Gemeinde in Hamburg ihre Synagoge zurück. Freitag wurde in Berlin offiziell die Finanzierung vorgestellt: 65 Millionen Euro gibt der Bund, die gleiche Summe stellt die Stadt Hamburg zur Verfügung. Für die jüdische Gemeinde Hamburg ist das ein wichtiger Schritt, jüdisches Leben in Hamburg wieder sichtbar zu machen. Außerdem stellt der Bund Geld für Kulturprojekte in Hamburg bereit - unter anderem für die Hauptkirche St. Jacobi. Das Hamburg Journal über den geplanten Neubau und den Geldsegen aus der Hauptstadt.

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Die Initiatoren und Unterstützer für den Wiederaufbau der Hamburger Bornplatz-Synagoge stehen mit einem Transparent mit der Aufschrift "Die Bornplatz-Synagoge kommt!" vor dem Reichstagsgebäude. © picture alliance / dpa Foto: Kay Nietfeld

Synagoge: Bundesmittel für Wiederaufbau freigegeben

Das hat der Haushaltsausschuss beschlossen. Der Bund und Hamburg sollen jeweils 65 Millionen Euro übernehmen. mehr

Robertshall: Wie ein Hamburger Bergwerk eine Straße verteuert

Bergwerk Robertshall - was nach Mittelgebirge oder Ruhrgebiet klingt, ist tatsächlich eine Hamburgensie. Robertshall war ein untertägiges Braunkohle-Bergwerk in den Harburger Bergen, im heutigen Hamburger Stadtteil Hausbruch. Die Grube war lediglich von 1919 bis 1922 in Betrieb, als sich aufgrund der Rohstoffknappheit nach dem Ersten Weltkrieg auch der Abbau wenig ergiebiger Lagerstätten wirtschaftlich lohnte. Doch mit dem Erbe haben die Baumeister von heute zu kämpfen: Die Sanierung des Ehestorfer Heuweges wird durch die alten Stollen immer teurer. Probleme bereitete zuerst das abfließende Oberflächenwasser, nun wird an vielen Stellen flüssiger Beton in den Erdboden gespritzt, um alte Bergwerkstollen zu verschließen. Dafür ist zurzeit extra eine Firma aus dem Ruhrgebiet auf Hamburger Boden tätig - und die Spezialisten aus dem Pott wissen, wie so etwas funktioniert.

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Die Straße Ehestorfer Heuweg in Hamburg ist komplett aufgerissen und abgesperrt. In der Mitte sieht man einen Erdhaufen und ein Loch.

Ehestorfer Heuweg wird deutlich teurer

Noch ein Großprojekt in Hamburg wird erheblich kostspieliger als geplant. Derzeit ruhen die Arbeiten. (12.11.2020) mehr

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- Baubeginn: A7-Hochstraße wird umgebaut
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- HSV: Endlich wieder ein Sieg gegen Heidenheim?

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