Hamburg Journal

Freitag, 13. November 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr

Sozialer Anker: Jugendtreffs in Schnelsen

Dilara kommt fast jeden Tag zum Spielehaus am Grothwisch in Schnelsen: hier tobt sie mit vielen anderen Nachbarskindern. Rein können sie seit der zweiten Corona-Welle nicht mehr, - aber Betreuer Daniel hat wieder ein tolles Lagerfeuer gemacht! Gegen 17 Uhr wird es dann im benachbarten Jugendclub so langsam voller: Auch er gehört zum Kinder- und Familienzentrum Schnelsen, das seit 20 Jahren fest in den Nachbarschaften verankert ist. Als Freizeit, - aber auch Beratungsort. Ulla Kutter aus der Familienberatung liefert für so manche Familie das "Rundumpaket": Sie hilft, Aufenthaltstitel bei den Behörden zu verlängern, Anträge auf Erziehungshilfen zu stellen, oder herausfinden, wo eine gute Nachhilfe für den Sohn zu bekommen ist. "Wir sind froh, dass wir weiter offen haben können", - so sagen alle Mitarbeiter unisono. Das ist auch der große Unterschied zum Lockdown im Frühjahr, wo alle Jugendeinrichtungen schließen mussten. Doch die Sozialbehörde lässt die Einrichtungen mit Auflagen geöffnet. "Wir können helfen, den Druck von den Familien zu nehmen", so Ulla Kutter. Ein Nachmittag im Kinder- und Familienzentrum Schnelsen.

Corona-Hotspot Handball?

Die Handballer des HSV Hamburg haben unter ihren 16 Profis bereits neun Corona-Fälle gehabt. Zuletzt musste die Mannschaft ein Spiel absagen, weil nur noch vier Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung standen. Für die Verantwortlichen des Vereins bedeutet Corona einen Ritt auf der Rasierklinge. Zum einen müssen sie versuchen, Corona in den Griff zu kriegen. Zum anderen sind sie zwingend auf den Spielbetrieb angewiesen - ohne ihn sind sie finanziell am Ende. Die schwerste Prüfung für den jungen Club seit Vereinsgründung.

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Ein Mann mit Maske desinfiziert eine Eckfahne im Fußballstadion © imago images/PA Images

Immer mehr Fälle: Corona überrollt den Sport

Vor allem die internationalen Wettbewerbe verschärfen die Situation - und die Profis fühlen sich wie Marionetten. mehr

Neue Beleuchtung für die Mönckebergstraße

Endlich heißt es Licht an für die beliebte Hamburger Mönckebergstraße. In schwierigen Zeiten werden Zeichen in Form eines neuen, lang ersehnten Beleuchtungskonzeptes gesetzt. Zwei Meter hohe Lichtfiguren, Lichtinstallationen sowie ein neues Designkonzept werden die beliebte Einkaufsstraße in der Weihnachtszeit vom Saturn bis zum Rathaus in neuem Glanz erstrahlen lassen und bei Kunden und Händlern für festliche Stimmung sorgen. Die neuen Elemente, Technik und Optik, wurden zehn Jahre lang erarbeitet. Allein das Lichtkonzept kostet über drei Millionen Euro.

Weitere Themen:

- Hamburger Senat zu Corona-Lockdown
- Hinter den Türen des UKE: Bericht von der Corona-Intensivstation
- Prozessauftakt: Mehrfacher Mordversuch von Familienvater

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