Hamburg Journal

Dienstag, 20. Oktober 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Mittwoch, 21. Oktober 2020, 09:30 bis 10:00 Uhr

Warnstufe überschritten: Senat berät erneut über Corona-Maßnahmen

Wegen der Überschreitung der Corona-Warnstufe in Hamburg muss der Senat am Dienstag erneut über eine mögliche Verschärfung der Kontaktbeschränkungen beraten. Diese könnte noch in dieser Woche in Kraft treten, sagte eine Sprecherin. Ergebnisse der Beratungen will der Senat am Mittag auf einer Pressekonferenz bekanntgeben. Am Montag hatte die Gesundheitsbehörde den Sieben-Tage-Wert je 100 000 Einwohner mit 50,6 Neuinfektionen angegeben. Bund und Länder hatten am 15. Oktober beschlossen, dass schärfere Regeln in den Regionen greifen müssen, in denen der Wert über 50 liegt.

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Senat denkt über Corona-Einschränkungen nach

In Hamburg drohen neue Corona-Einschränkungen. Auch über Winterdom und Fischmarkt wird in den kommenden Tagen entschieden. mehr

Prozess: Tod im Obdachlosen-Milieu

Mehr als drei Wochen suchte die Hamburger Polizei nach dem Tatverdächtigen - dann entdeckte eine Polizeipraktikantin den Mann am Hauptbahnhof. 11. April 2020: Fußgänger finden auf einer Grünanlage zwischen der Amsinckstraße in Rothenburgsort und den Gleisen eine männliche Leiche. Die Polizei ermittelt: Es handelt sich um den 45-jährigen Polen Mariusz K. Zuletzt war er in einer Notunterkunft in der Nähe des Fundorts am 7. April gesehen worden. Die Polizei kann eine Verbindung zum Tatverdächtigen herstellen. Beide Männer waren gemeinsam in der Unterkunft. Die Hinweise verdichten sich, verdächtig ist ein 36-Jähriger. Am 5. Mai 2020 fällt der Praktikantin der Mann auf, der am Hauptbahnhof bettelt. Es ist der Tatverdächtige. Am heutigen Dienstag beginnt am Landgericht der Prozess. Die Anklage lautet auf Totschlag. Dem Mann drohen 15 Jahre Gefängnis.

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Prozessbeginn wegen Tötung eines Obdachlosen

Ein Todesfall beschäftigt das Hamburger Landgericht. Ein 37-Jähriger soll einen obdachlosen Mann getötet haben. mehr

Einmal im Kaufhaus übernachten - echt jetzt?

In Hollywood ist es bereits mehrfach Thema gewesen und angeblich träumen Kinder davon: Einmal in einem Kaufhaus übernachten, am besten in der Spielwarenabteilung. Die Europa-Passage will es jetzt möglich machen. In einem Schlafwürfel sollen Gäste die Möglichkeit bekommen, die Nacht in der Passage zu verbringen. Dahinter steckt das Hamburger Start-up "Sleepero", das mit seinem "Cube" ungewöhnliche Übernachtungsmöglichkeiten bietet - vom Schlafen in der Lüneburger Heide, über den Nordseestrand bis zum Berggipfel. Kein billiges Vergnügen: 170 Euro soll beispielsweise die Nacht in der Europa-Passage kosten. Das Hamburg Journal fragt: Unvergessliches Vergnügen oder eine Innovation, die die Welt nicht braucht?

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