Hamburg Journal

Montag, 19. Oktober 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Dienstag, 20. Oktober 2020, 04:15 bis 04:45 Uhr
Dienstag, 20. Oktober 2020, 09:30 bis 10:00 Uhr

Hamburg übersteigt Warnstufe: Was bedeutet das?

Hamburg hat in der Corona-Pandemie die Warnstufe von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen überschritten. Die Gesundheitsbehörde gab den Wert Montagvormittag mit 50,6 an. Bund und Länder hatten beschlossen, dass schärfere Regeln greifen müssen, wenn dieser Grenzwert überschritten wird. Hamburg hatte die Regeln für Zusammenkünfte erst in der vergangenen Woche verschärft, unter anderem mit einer Sperrstunde in der Gastronomie. Über weitere Einschränkungen würden Senat und Behörden zeitnah beraten. Jetzt müsse man erstmal abwarten, was die neuesten Corona-Auflagen bewirken, erklärte Senatssprecher Marcel Schweitzer NDR 90,3.

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Hamburg überschreitet Corona-Warnwert

93 Corona-Neuinfektionen am Montag. Damit liegt Hamburg bei der Inzidenz über dem kritischen Wert von 50. mehr

Corona 2020: Wer soll das bezahlen?

Während der Corona-Pandemie hat nicht nur der Bund, sondern auch Hamburg enorme Finanzhilfen benötigt. Dabei wurde in der Vergangenheit um so manche Millionen aus der Haushaltskasse heftig gestritten. Im Rathaus laufen von heute an drei Tage lang die Taschenrechner heiß. Der rot-grüne Senat zieht sich zurück, um den Doppelhaushalt für die kommenden beiden Jahre aufzustellen. Über allem schwebt die Frage:  Wer soll das alles am Ende bezahlen? Es geht um erhöhte Steuern, Abgaben und Gebühren.

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Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) spricht mit Wirtschaftssenator Michael Westhagemann (parteilos). © picture alliance/dpa Foto: Daniel Reinhardt

Hamburger Senat berät über Einnahmen und Ausgaben

Bürgermeister Tschentscher und die Senatoren sprechen drei Tage lang über den Haushalt für die Jahre 2021 und 2022. mehr

Premiere: Die Geschichte der "St. Louis" in Altona

Es ist eine wahre Geschichte, die der 1975 geborene Schriftsteller Daniel Kehlmann zu einem Theaterstück verarbeitet hat. Und zwar aus dem Jahr 1939 in Hamburg: 937 Jüdinnen und Juden gingen damals an Bord der "St. Louis". Sie wollten fliehen - nach Kuba und von dort weiter in die USA. Doch der kubanische Präsident verbot ihnen an Land zu gehen. So begann ihre Irrfahrt zwischen Hoffen und Angst. Auch die USA verweigerten die Einreise, niemand wollte die jüdischen Flüchtlinge haben. Das Schiff sollte nach Hamburg zurückkehren. Doch der Kapitän Gustav Schröder kämpfte für seine Passagiere. Das Altonaer Theater bringt die "Die Reise der Verlorenen" als eine packende Geschichtsstunde auf die Bühne.

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- Nach den Ferien: Schulstart mit Maske
- FC St. Pauli vor dem Spiel gegen den 1. FC Nürnberg
- Premiere in Hamburg: "Yakari" mit Patrick Bach

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