Hamburg Journal

Mittwoch, 07. Oktober 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Donnerstag, 08. Oktober 2020, 04:15 bis 04:45 Uhr
Donnerstag, 08. Oktober 2020, 09:30 bis 10:00 Uhr

Lotsenschoner "No. 5 Elbe" zurück in Hamburg

Nach der Reparatur in der dänischen Holzschiffswerft "Hvide Sande Shipyard" trifft der historische Lotsenschoner "No. 5 Elbe" Mittwochnachmittag in Hamburg ein. Am 22. September war der Lotsenschoner zu Wasser gelassen worden. Die Ankunft des Lotsenschoners am Bremer Kai im Hansahafen wird am Mittwoch zwischen 17 und 18 Uhr erwartet. Der historische Zweimaster war im Juni 2019 nach einer Kollision mit einem Containerschiff auf der Elbe in der Nähe von Stade gesunken. Das Schiff war vor dem Unfall in monatelanger Arbeit für 1,5 Millionen Euro restauriert worden. Der 37 Meter lange Zweimaster ist nicht nur das älteste Schiff der Stiftung, sondern es ist auch das älteste vollständig aus Holz gebaute Seeschiff Hamburgs. Es wurde 1883 gebaut, um die Lotsen an Bord der Richtung Hamburg einlaufenden Schiffe zu bringen.

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Der Lotsenschoner "No.5 Elbe" wird zum Anlegeplatz in Hamburg geschleppt. © NDR Foto: Marco Peter

Historischer Lotsenschoner "No. 5 Elbe" zurück in Hamburg

Gezogen von einem Schlepper machte das Schiff am Mittwochabend im Hansahafen fest. Es war in Dänemark repariert worden. mehr

Reisen trotz Corona: Bahn kontrolliert verstärkt Maskenpflicht

Hotspots in Berlin, Corona-Cluster in weiteren Kreisen - auch das innerdeutsche Reisen birgt weiter Gefahren. Aus diesem Grund kontrolliert die Bahn jetzt verstärkt die Maskenpflicht in Zügen und auf Bahnsteigen. Bei Verstößen werden jetzt auch Bußgelder fällig. Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter, DB-Sicherheitsmitarbeitende und die Bundespolizei wurden bei ihrer Schicht und der Kontrolle der Mund-Nase-Bedeckungspflicht unterwegs begleitet.

Sielaffs Alptraum: ARD verfilmt wahres Drama

Als im Sommer 1989 die 41-jährige Birgit Meier spurlos verschwindet, macht sich ein Mann in Hamburg verzweifelt Sorgen: Wolfgang Sielaff, gerade erst neuer Chef des Landeskriminalamtes in Hamburg. Der heute bundesweit bekannte Kriminalist, der in Deutschland die erste Dienststelle für Organisierte Kriminalität einrichtete, ist der Bruder von Birgit Meier. 28 Jahre lang ermittelte Sielaff auch im Fall seiner verschwundenen Schwester - zuletzt auf eigene Faust, weil ihm Polizisten aus Niedersachsen nicht helfen wollten. Und er erlebt das Unfassbare: 2017 findet er in einem Haus im Landkreis Lüneburg die sterblichen Überreste von Birgit Meier. Mutmaßlicher Täter ist ein Friedhofsgärtner, der bereits 2003 Selbstmord beging. Jetzt ist der Fall von der ARD verfilmt worden und wird Anfang Dezember als Dreiteiler gesendet. Wolfgang Sielaff wird von Matthias Brandt verkörpert.

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