Hamburg Journal

Freitag, 02. Oktober 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Samstag, 03. Oktober 2020, 09:30 bis 10:00 Uhr

Letzter Schultag: die Herbstferien gehen los!

Gut zwei Monate waren Hamburgs Schülerinnen und Schüler nach den Sommerferien jetzt wieder im Präsenzunterricht, bis auf wenige Ausnahmen. Jetzt stehen die Herbstferien vor der Tür. Da viele sicher nicht wegfahren, gibt es viele Angebote im digitalen Ferienpass.

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Ein langer Stau auf der Autobahn A7 in Hamburg. © picture alliance / dpa Foto: Axel Heimken

Trotz ADAC-Prognose: Staus zum Ferienstart in Hamburg

Eigentlich hatte der ADAC wegen steigender Corona-Zahlen mit weniger Reisenden gerechnet. Dennoch bilden sich Staus. mehr

Urteil gegen Witwe von IS-Rapper

Im Prozess gegen die 36 Jahre alte Witwe des Berliner Rappers und späteren IS-Mitglieds Denis Cuspert alias "Deso Dogg" wird das Hanseatische Oberlandesgericht am Freitag das Urteil fällen. Die Bundesanwaltschaft aus Karlsruhe wirft der Hamburgerin vor, Anfang 2015 mit drei kleinen Kindern ihrem Mann nach Syrien gefolgt zu sein und sich der Terrororganisation "Islamischer Staat" angeschlossen zu haben. Sie selbst bestritt eine Mitgliedschaft zu Prozessauftakt. Laut Anklage soll sie den Haushalt geführt haben und angeblich eine Frau als Sklavin gehalten haben. Unter anderem wegen der IS-Mitgliedschaft, der Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht, eines Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und u.a. Beihilfe zum Verstoß gegen das Völkerstrafgesetzbuch hat die Bundesanwaltschaft eine Freiheitsstrafe von vier Jahren und zehn Monaten beantragt.

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Die Witwe des Berliner Rappers und späteren IS-Mitglieds Denis Cuspert alias Deso Dogg, Omaima M.,  sitzt zu Prozessbeginn in einem Gerichtssaal im Landgericht. © picture alliance/dpa Pool/dpa Foto: Daniel Reinhardt

IS-Prozess: Dreieinhalb Jahre Haft für Cuspert-Witwe

Die 36-Jährige sei Mitglied der Terrororganisation IS gewesen, urteilte das Hanseatische Oberlandesgericht. mehr

"Love Letters" - Im St. Pauli Theater wollen sie nur spielen

Das St. Pauli Theater hat sein gesamtes Programm über den Haufen geworfen und ein Neues auf die Beine gestellt. Der Grund: Corona und seine Hygieneregeln, die ihnen nur ein Drittel der Zuschauerinnen und Zuschauer erlauben. Da sie keinen Kartenbesitzerinnen und Kartenbesitzer wieder ausladen wollen, haben Ulrich Waller und Thomas Collien alle bereits gesetzten Programmpunkte verschoben und ihre Freunde angerufen, um ein neues Programm anzubieten. Denn was die Theatermacher vor allem wollen, ist spielen, auf die Bühne gehen, Applaus hören. Deswegen nennen sie "Love Letters" mit Volker Lechtenbrink und Eva Mattes auch eine Reflektion auf die Corona-Pandemie. Ulrich Waller spricht darüber, wie er die Pandemie bislang empfunden hat.

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- Corona-Impfstoff vom UKE?
- Porträt: Hamburgs ältester Azubi
- 50 Jahre Ton. Steine Scherben – Musik und Lesung

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