Hamburg Journal

Freitag, 25. September 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Samstag, 26. September 2020, 04:15 bis 04:45 Uhr
Samstag, 26. September 2020, 09:30 bis 10:00 Uhr

Klima-Demo in der Stadt

Mehr als 10.000 Demonstrantinnen und Demonstranten können am Freitag in drei Zügen an dem Klimaprotest in Hamburg teilnehmen. Bei den Endkundgebungen auf der Ludwig-Erhard-Straße und der Willy-Brandt-Straße muss jeweils ein Abstand von 300 Metern eingehalten werden. Die drei Demozüge starten am Busbahnhof Altona, auf der Lombardsbrücke und am Berliner Tor um 14:00 Uhr. Weltweit sind heute 3.000 Klima-Demonstrationen geplant - die ersten großen Proteste seit dem Beginn der Corona-Pandemie. Live im Studio ist die Klimaaktivistin Annika Rittmann.

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Teilnehmer der "Fridays for Future"-Großdemonstration laufen durch die Hamburger Innenstadt. © picture alliance/dpa Foto: Axel Heimken

Tausende Menschen bei "Fridays for Future" in Hamburg

Drei Protestzüge in der Innenstadt: Tausende Anhänger der Klimaschutz-Bewegung "Fridays for Future" sind in Hamburg zur ersten Großdemo seit Beginn der Corona-Pandemie auf die Straße gegangen. mehr

Rad-Mafia: Fahrraddiebstahl boomt

Langsam rollt der Lkw kurz vor Mitternacht an die Straßenecke. Als die Heckklappe geöffnet wird, laufen in Windeseile mehrere Personen mit Fahrrädern zum Lkw. In Windeseile werden Geld und Rad gewechselt, die Räder verstaut. Schon am nächsten Tag sind die Räder unterwegs Richtung Ost- und Südosteuropa. Hochwertige Fahrräder im Wert von 2.000 Euro wechseln so für häufig nur 100 Euro den Besitzer. Die Diebe sind häufig Drogenabhängige, die so schnell an Geld kommen wollen. Die Hintermänner dagegen sind Profis, organisierte Banden. Allein 1.300 Räder wurden im Juli gestohlen, durchschnittlich alle 30 Minuten kommt ein Fahrrad in Hamburg weg. Die Mini-Soko "Arbeitsrate Fahrrad" der Polizei arbeitet seit Monaten mit Hochdruck, observiert die Hehler-Treffpunkte, z.B. die Billstraße in Rothenburgsort. Doch die Täter sind kaum zu fassen. Hoffnung setzen die Ermittlerinnen und Ermittler aus versteckte GPS-Tracker in den Rädern.

Beckmann-Enkelin präsentiert bahnbrechende Max-Beckmann-Ausstellung in der Kunsthalle

Ihr Großvater: ein Denkmal. Mayen Beckmann ist die einzige Enkelin und Erbin von Maler Max Beckmann. Als er vor siebzig Jahren stirbt, ist sie gerade zwei, Erinnerungen an den Großvater hat sie also nicht, sein Erbe zu pflegen aber ist ihre Lebensaufgabe. Zur Eröffnung der großen Hamburger Ausstellung reist sie natürlich an: in 140 Exponaten spürt Kuratorin Karin Schick da den widersprüchlichen Rollen von Weiblichkeit und Männlichkeit im Werk des Künstlers nach, hat wichtige Leihgaben aus internationalen Sammlungen und dem Nachlass Beckmanns zusammengetragen: einen tiefen, zeitgemäßen Einblick in das Schaffen eines der ganz Großen des vergangenen Jahrhunderts bringt die Ausstellung, neue Blicke auf ein Denkmal, vielleicht auch für die Enkelin.

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Alexander Klar vor der Hamburger Kunsthalle © dpa Foto: Ulrich Perrey

Hamburg: Neuer Kunsthallen-Direktor zieht Bilanz

Seit einem Jahr ist Alexander Klar Direktor der Hamburger Kunsthalle. Er sagt, eine Krise sei manchmal kein schlechter Moment, über die Zeit danach nachzudenken. Große Pläne hat er auch. (04.08.2020) mehr

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