Hamburg Journal

Sonntag, 20. September 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Montag, 21. September 2020, 09:30 bis 10:00 Uhr

Fazit: So lief das Reeperbahnfestival unter Corona-Bedingungen

Musik nicht ohne Mund-Nasen-Schutz, Konzertbesuch mit Tanzverbot: Welchen "Nachgeschmack" hinterlässt das Reeperbahnfestival in diesem wohl seltsamsten Jahr seiner Existenz? Corona-bedingt "Besser als Nichts" - oder doch "Dann lieber gar nicht"? Ein Festival-Fazit aus Sicht des Publikums.

"Hamburg damals": Emily Ruete

In Barmbek gibt es einen neuen Platz, den Emily Ruete Platz. Dabei wissen wahrscheinlich die wenigsten wer die Frau war, die um 1870 einige Jahre in Hamburg lebte. Sie war eine orientalische Prinzessin, die sich taufen ließ. Eine Frau, die sich als Kind selbst lesen und schreiben beibrachte. Und die erste Araberin, die je eine Autobiografie veröffentlichte.

Weitere Informationen
Schriftzug "Hamburg damals" auf einer schwarz-weiß Luftaufnahme vom Jungfernstieg.

Hamburg damals

Jeden Sonntag blickt das Hamburg Journal in die Vergangenheit. Die spannendsten Filme aus unserer Geschichts-Reihe finden Sie hier. Viel Spaß beim Eintauchen in vergangene Zeiten! mehr

Ungewollt kinderlos: der schwere Weg zur Elternschaft

In Deutschland ist fast jedes zehnte Paar zwischen 25 und 59 Jahren ungewollt kinderlos. Schätzungen gehen davon aus, dass sich deshalb pro Jahr mehr als 10.000 Frauen und Männer in eine Kinderwunschbehandlung begeben. Hamburg ist eine der Hochburgen unter den Kinderwunschkliniken. Weil es immer noch ein Tabu ist, sprechen nur wenige Betroffene über ihre Probleme. Eine jetzt veröffentlichte Studie des Familienministeriums zeigt, dass sich viele Kinderlose diskriminiert fühlen. Deutschland hat eines der strengsten Embryonenschutzgesetze. Es ist inzwischen 30 Jahre alt und geprägt vom strikten Lebensschutz des Embryos. Demnach ist es hierzulande zum Beispiel nach wie vor verboten, aus einer größeren Anzahl von befruchteten Eizellen diejenigen mit der größten Überlebenschance auszuwählen. Stattdessen werden den Frauen gleichzeitig bis zu drei Embryonen eingesetzt. Was folgt, sind häufig Fehlgeburten oder ungewollte Mehrlingsschwangerschaften. Nachbarländer wie Österreich, Tschechien, Spanien oder Dänemark handhaben dies weitaus liberaler. Zahlreiche Paare fahren deshalb ins Ausland, um sich dort behandeln zu lassen. Ein Paar berichtet anonymisiert über die eigene Kinderwunschbehandlung, für das es bis nach Spanien gereist ist. Die Frau ist im 8. Monat schwanger.

Weitere Informationen
Eizellen werden am 12.08.2015 in einer Kinderwunschpraxis von einer Biologin präpariert. © picture-alliance/dpa Foto: Rainer Jensen

Ungewollt kinderlos: Für eine Eizellspende nach Spanien

In Deutschland dürfen sich Frauen für einen Kinderwunsch keine fremden Eizellen einsetzen lassen. Ein Paar, das am Stadtrand von Hamburg lebt, fuhr nach Spanien. Ist diese Praxis noch zeitgemäß? mehr

Weitere Themen:

- Tennis am Rothenbaum
- Uferfest "öffentlicher Raum"
- Start der Hamburger Klimawoche

Produktionsleiter/in
Andy Kaminski
Redaktionsleiter/in
Sabine Rossbach
Redaktion
Heidi von Stein
Clarissa Ahlers-Herzog
Moderation
Julia-Niharika Sen
Nachrichtenmoderation
Jens Riewa

JETZT IM NDR FERNSEHEN

Hamburg Journal 19:30 bis 20:00 Uhr
Nordmagazin 19:30 bis 20:00 Uhr
Schleswig-Holstein Magazin 19:30 bis 20:00 Uhr
Hallo Niedersachsen 19:30 bis 20:00 Uhr