Hamburg Journal

Donnerstag, 17. September 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr

Corona-Ausbruch: Gäste machen falsche Angaben

Das Gesundheitsamt Altona sucht rund 100 Partygäste aus dem Schanzenviertel. Sie hatten bei einem Bar-Besuch im Szenelokal "Katze" am Schulterblatt falsche Angaben gemacht und könnten sich mit dem Corona-Virus infiziert haben. Es geht um Besucher, die am 5. September, einem Sonnabend, am Dienstag, den 8. oder Mittwoch, den 9. September in der Bar waren. Von etwa 500 Besuchern liegen nach Behörden-Angaben die richtigen Kontaktdaten vor. Sie werden bereits angerufen oder angeschrieben. Rund 100 hatten dagegen unvollständige oder falsche Angaben gemacht. Das Hamburg Journal berichtet über die aktuellen Entwicklungen.

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Die Bar "Katze" im Hamburger Schanzenviertel. © picture alliance/rtn - radio tele nord Foto: rtn, frank bründel

Schanzen-Bar "Katze": Acht Corona-Fälle und eine Panne

Nach dem Corona-Ausbruch in einer Bar im Hamburger Schanzenviertel sind laut Sozialbehörde bislang acht Corona-Tests positiv ausgefallen. Bei der Suche nach betroffenen Gästen gab es eine Panne. mehr

100 Tage Rot-Grün im Hamburger Rathaus

Morgen ist der rot-grüne Senat seit genau 100 Tagen im Amt. Der Start verlief holprig. Über Wochen bestimmte die private Feier von Innensenator Andy Grote die Schlagzeilen. Trotz Rücktrittsforderungen der Opposition hielt Bürgermeister Peter Tschentscher an ihm fest. Der grüne Koalitionspartner äußerte wenig Kritik und setze stattdessen auf eigene Themen. Vor allem der neue Verkehrssenator Anjes Tjarks trommelte öffentlichkeitswirksam für das grüne Kernprojekt "Mobilitätswende". Ansonsten ist man im Senat um Kontinuität bemüht, gerade auch was die Bewältigung der Corona-Pandemie angeht, für die umfangreiche finanzielle Hilfen auf den Weg gebracht wird. Das Hamburg Journal spricht mit Bürgermeister Peter Tschentscher, der Zweiten Bürgermeisterin Katharina Fegebank sowie den Vertretern von CDU, Linke und AfD, und fragt, wie sie auf die vergangenen 100 Tage blicken.

Unkraut jäten für Loki

Der Loki Schmidt Garten in Klein Flottbek (ehemals Neuer Botanischer Garten) ist ein echtes Kleinod für Pflanzenfreunde und Spaziergänger. Das 25 Hektar große Areal um einen liebevoll angelegten künstlichen See ermöglicht Besuchern Ausflüge in unterschiedlichste Landschaftsgärten, von den Alpen bis nach Japan. Dass hinter all dieser Pracht viel Arbeit steckt, ahnt wohl jeder Besucher. Aber was kaum jemand weiß: knapp 50 Gärtner arbeiten hier in Voll- oder Teilzeit, ebenso wie rund 70 Ehrenamtliche, sogenannte "Gartenpaten", die dabei helfen, den Garten in Schuss zu halten. Einige von ihnen kommen seit Jahren jeden Tag und jäten Unkraut. Das Hamburg Journal begleitet die ehrenamtlichen Helfer.

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Bambus-Allee im Botanischen Garten Hamburg. © NDR Foto: Kathrin Weber

Naturschätze aus aller Welt in einem Garten

Bambushain, Kräuterbeete, Mammutbäume: Der Loki-Schmidt-Garten in Hamburg-Klein Flottbek lädt seit 40 Jahren dazu ein, vielfältige Pflanzenwelten zu erkunden. Ein Rundgang. mehr

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