Hamburg Journal

Montag, 31. August 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Dienstag, 01. September 2020, 04:15 bis 04:45 Uhr
Dienstag, 01. September 2020, 09:30 bis 10:00 Uhr

Fünf Jahre: "Wir schaffen das!

Fünf Jahre nach Angela Merkels Ausspruch "Wir schaffen das" ziehen wir Bilanz. Vor Ort in Poppenbüttel, wo ein gemischtes Quartier aus Sozialwohnungen, frei finanzierten Wohnungen und Wohnungen für Geflüchtete in öffentlich-rechtlicher Unterkunft entstanden ist. Ursprünglich sind hier 500 Geflüchtete untergekommen, doch aufgrund der Bürgerverträge mussten mittlerweile 200 Geflüchtete das Quartier verlassen. Das Hamburg Journal besuchte vor Ort eine afghanische Familie, spricht über Willkommenskultur und Integration, ist auf der Baustelle des Begegnungszentrums zu Gast, das Ehrenamtliche und Geflüchtete gemeinsam errichten.

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Menschen sitzen an einem Bauzaun vor einem leer stehenden Baumarkt in Hamburg.

"Wir schaffen das" - fünf Jahre danach

Fünf Jahre ist es her, dass Bundeskanzlerin Merkel den Satz "Wir schaffen das" sagte, und zwar im Zusammenhang mit Tausenden Flüchtlingen, die damals nach Deutschland kamen - auch nach Hamburg. mehr

Wie geht es weiter für das Klinikum Groß-Sand?

Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen haben nach der letzten Beratung des Gesundheitsausschusses in der vergangenen Woche ein positives Fazit zur angespannten wirtschaftlichen Situation des Wilhelmsburger Krankenhauses Groß-Sand gezogen. Wenn das Erzbistum Hamburg, als Eigentümer des Krankenhauses, mit der Stadt kooperiert, könnte das katholische Krankenhaus Groß-Sand eine belastbare Zukunftsperspektive bekommen und damit für die Menschen im Stadtteil erhalten werden. Nun warten alle mit Spannung auf ein Angebot des Erzbistums beziehungsweise. das nächste Treffen der Lenkungsgruppe.

Die Filmschatzkiste des Metropolis Kinos

Frank Sinatra, Goldie Hawn, Bette Davis, die kürzlich verstorbene Olivia de Haviland oder Robert Mitchum - all diese Stars findet man auf Zelluloid gebannt, an einem unscheinbaren Lagerort in der Bremer Straße. Eine Schatzkammer: 6.000 Kopien umfasst die Filmsammlung der Kinemathek Hamburg, die Thomas Pfeiffer als Herr der Filmrollen liebevoll pflegt und verwaltet. Dort lagern Filme, die von der Filmförderung Hamburg finanziert wurden. Die meisten aber sind internationale Filme, die das Archiv in den letzten 20 Jahren gesammelt hat, weil es immer schwieriger wurde, an vorführungsfähige Kopien zu kommen. Darunter "Hush Hush", "Sweet Charlotte" von Robert Aldrich oder "Sugerland Express" von Steven Spielberg. Nun öffnet sich die Schatzkammer und erlaubt einen Blick ins Archiv. Nach und nach sind Hamburgs Filmschätze, die immer mal wieder weltweit verliehen werden, nun im Metropolis, das als kommunales Museumskino zur Kinemathek Hamburg gehört, zu sehen. Das Hamburg Journal blickt in die Schatzkiste, holt die alten Filmrollen hervor, legt sie auf und lässt sich einen Vorgeschmack auf die alten Streifen geben.

Weitere Themen

  • Halbjahres-Corona-Bilanz Hamburg
  • Hamburg Morgen
  • FC St. Pauli in Herzlake

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