Hamburg Journal

Mittwoch, 19. August 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr

Festnahme nach Vergewaltigungsversuch

Im Zusammenhang mit der versuchten Vergewaltigung einer 28-Jährigen in einem Waldstück in Wandsbek sind in der vergangenen Nacht zwei Männer festgenommen worden. Einer der jetzt festgenommenen Männer wurde von Zivilfahndern in einem Technikraum des Regio-Bahnhofes Wandsbek entdeckt und festgenommen. Der Festnahmeort ist rund 400 Meter vom Tatort entfernt. Am Montagabend hatte ein Mann die 28-Jährige im Stadtteil Wandsbek nach ersten Erkenntnissen zunächst am Arm gepackt und daraufhin versucht, sie in ein Gebüsch zu ziehen und gewaltsam zum Sex zu zwingen. Dabei soll er sie gewürgt und geschlagen haben. Erst als ein Passant sich eingemischt habe, seien er und ein Komplize geflohen.

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Polizist hält Tatverdächtigen fest. © TV News Kontor Foto: Screenshot

Festnahmen nach versuchter Vergewaltigung

Nach der versuchten Vergewaltigung einer 28-Jährigen im Hamburger Stadtteil Wandsbek hat die Polizei zwei Männer festgenommen. Sie kamen inzwischen wieder auf freien Fuß. mehr

Bilanz: So viel Fisch essen die Deutschen

Es ist so etwas wie das Orakel der deutschen Fischwirtschaft: Einmal im Jahr informiert das Fisch-Informationszentrum in Hamburg über den Verbrauch von Fisch und Meeresfrüchten in Deutschland. Was wird gegessen, wie ist die Versorgungslage, wie hoch sind die Preise? Obwohl in Hamburg kein Fischtrawler mehr anlegt, gilt die Stadt mit ihrem Fischmarkt als ein Hauptumschlagsplatz. Seit Jahren ist der Verbrauch stabil: Rund 14 Kilogramm isst jeder Mensch in Deutschland - vor allem Lachs, Alaska-Seelachs, Hering, Thunfisch und Forelle. Über die ökologische Seite schweigt sich die Fischwirtschaft eher aus. Das überlässt sie den Umweltschützern von "Greenpeace", die ebenfalls einmal im Jahr in Hamburg über die Bestände und die durch Überfischung besonders bedrohten Arten informieren.

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Eine Gabel steckt in einer Dose mit Heringsfilets. © picture alliance/dpa Foto: Daniel Reinhardt

Corona-Krise: Deutsche essen mehr Fisch

In der Corona-Krise ist die Nachfrage nach Fisch deutlich gestiegen - vor allem Konserven haben erheblich zugelegt. Hamburg bleibt unangefochten die Fisch-Hauptstadt. mehr

Kunsthochschule vergibt Stipendium fürs Nichtstun

Die Hamburger Kunsthochschule schreibt ein besonderes Stipendium aus - allerdings nicht für Überflieger oder Karrieremenschen, sondern für Nichtstuer. Jeweils 1.600 Euro erwarten die drei Bewerber, die mit ihren Plänen die Jury überzeugen können, wie Projektinitiator Prof. Friedrich von Borries erklärte. Bewerber müssen unter anderem angeben, was genau sie nicht tun möchten und wie lange sie beabsichtigen, das nicht zu tun. "Das kann ein Manager sein, der beschließt ein Meeting lang nichts zu sagen, aber auch jemand, der einen Monat lang nicht mehr mit dem Auto zur Arbeit fahren will", sagt Borries. Die drei Gewinner werden schließlich im Rahmen seiner Ausstellung "Schule der Folgenlosigkeit" vorgestellt. Das Hamburg Journal über die Idee und die Frage, wie lang die Bewerberliste schon ist.

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Blick auf die Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK). © picture alliance/Daniel Bockwoldt/dpa Foto: Daniel Bockwoldt

Hochschule für bildende Künste: Stipendium für Nichtstun

Diese Ausschreibung lockt bestimmt viele Bewerber: Die Hamburger Hochschule für bildende Künste hat ein Stipendium für das Nichtstun ausgeschrieben - dotiert mit 1.600 Euro. mehr

Weitere Themen:

- Bürgerschaft: Debatte über Corona-Situation an Schulen
- Fischkutter "Greta" - Segeln wie früher
- Vor Saisonstart: Neue Wege des HSV

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