Hamburg Journal

Mittwoch, 12. August 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Donnerstag, 13. August 2020, 04:15 bis 04:45 Uhr
Donnerstag, 13. August 2020, 09:30 bis 10:00 Uhr

Hafen in Aufruhr

Der weltweite Konjunktureinbruch hinterlässt beim Hamburger Hafenbetreiber HHLA tiefe Spuren. Seit Jahresbeginn hat das Unternehmen nur noch halb so viel verdient wie 2019. Nur noch rund drei Millionen Container hat die HHLA an ihren Hamburger Terminals im ersten Halbjahr umgeschlagen - ein Minus von rund zwölf Prozent. Weil die weltweite Nachfrage gesunken ist, haben Reedereien ihre Fahrpläne stark zusammen gestrichen - viele bereits fest angemeldete Frachter sind gar nicht erst nach Hamburg gefahren. Der Gewinn der HHLA liegt im ersten Halbjahr gerade noch bei rund 50 Millionen Euro, die Hälfte dessen, was das Unternehmen 2019 erwirtschaftet hatte. Beim Konkurrenten Eurogate ist die Stimmung kaum besser. Die Geschäftsführung des Hafenbetreibers Eurogate hat sich mit einem dramatischen Appell an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewandt. Vorstand Thomas Eckelmann kündigte drastische Sparmaßnahmen in allen Bereichen an. So sollen Kosten gesenkt und die Produktivität gesteigert werden. Bei Eurogate beläuft sich der Verlust im ersten Halbjahr nach eigenen Angaben auf 23 Millionen Euro. Bis 2024 sollen, so heißt es in dem Video, die Kosten um 84 Millionen Euro gesenkt werden. Dramatische Zahlen - das Hamburg Journal berichtet über die Hintergründe.

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Blick auf das HHLA-Terminal Burchardkai mit seinen Kränen © Manfred Hügelmann Foto: Manfred Hügelmann

Corona macht auch Hafenkonzern HHLA Probleme

Der weltweite Corona-Konjunktureinbruch hat in der Bilanz des Hamburger Hafenlogistikkonzern HHLA tiefe Spuren hinterlassen. Und auch bei Eurogate gibt es Schwierigkeiten. mehr

Konzert: "Rettet die Dove Elbe"

Die Protestaktionen gegen einen möglichen Anschluss der Dove Elbe an den Gezeitenstrom gehen weiter. Erst zuletzt gab es einen Bootskorso zu den Landungsbrücken. Am Mittwoch plant nunmehr der Bergedorfer Hafen Verein ein kostenloses Open-Air-Konzert mit Rockmusik in der Tatenberger Bucht. Die Veranstaltung kann auf dem Wasserweg - also per Boot - besucht werden. Los geht's um 18 Uhr. Das Hamburg Journal meldet sich live an einem lauen Sommerabend.

"Einmal Mona Lisa bitte!" Ausstellung der berühmten Kunstfälscher-Brüder Posin in der Fabrik der Künste

Sie sehen aus wie eine Mischung aus Cowboys, russischen Mafiosi und Country-Sängern: die drei Brüder Evgeni, Michael und Semjon Posin. Sie stammen aus Sibirien und haben in Russland allesamt an der Kunstakademie studiert. Mitte der 80-er Jahre zogen sie nach Berlin und eröffneten ihren mittlerweile legendären "Kunstsalon", in dem sie ihre meisterhaften Kopien bekannter Maler zeigen - von Da Vinci bis Picasso. Die Fabrik der Künste organisiert nun eine große Ausstellung mit Werken der drei Brüder. Die Brüder im Gespräch darüber, was ihre "legale" Kunstfälschung so erfolgreich macht,wie man sich den Picasso-Pinselstrich aneignet und ob die Malerei in den Genen liegt.

Weitere Themen:

- Bergedorfer Engel verteilen Wasser an Obdachlose
- Urteil Messerstiche Levantehaus
- Studie "Safe in the City"

Produktionsleiter/in
Andy Kaminski
Redaktionsleiter/in
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Redaktion
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