Hamburg Journal

Mittwoch, 29. Juli 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Donnerstag, 30. Juli 2020, 04:15 bis 04:45 Uhr
Donnerstag, 30. Juli 2020, 09:30 bis 10:00 Uhr

Corona: Infektpraxen für Kinder sollen kommen

Die Kinderärztinnen und -ärzte in Hamburg bereiten sich auf einen möglichen Ansturm von jungen Patientinnen und Patienten vor. Sollten die Corona-Infektionszahlen wieder deutlich steigen, sollen sich spezialisierte Arzt-Praxen um erkrankte Kinder kümmern. Den Plan hatten die Hamburger Kassenärzte schon in der Hochphase der Corona-Krise entwickelt: Alle Patientinnen und Patienten, die das Coronavirus oder eine andere ansteckende Krankheit haben, sollten sich in sogenannten Infektpraxen melden. Das sollte die übrigen Arztpraxen entlasten und verhindern, dass sich Patienten im Wartezimmer anstecken. Diese Idee wollen jetzt auch die Kinderärzte übernehmen, erklärt Stefan Renz vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte in Hamburg. Er ist heute im Hamburg Journal zu Gast.

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Ein kleiner Junge wird von einer Kinderärztin untersucht © Imago Westend61 Foto: Westend61

Coronavirus: Hamburg plant Infektpraxen für Kinder

Hamburgs Kinderärzte planen Infektpraxen für junge Patientinnen und Patienten. So will man einem möglichen Ansturm von erkrankten Kindern im Falle einer zweiten Coronavirus-Welle begegnen. mehr

Portrait: Jeden Tag um die Alster

Jeden Tag um die Alster - Jan Brüggen hatte früher den Spitznamen "Wodka". Er hat getrunken, Drogen genommen und wie er selbst sagt "18 Jahre Rockstar gefeiert - ohne Rockstar zu sein". Irgendwann wurde ihm klar, dass es so nicht weitergehen konnte. Und der Ausweg war für ihn das Laufen. Seit dem 2. Juli 2019 läuft der 34-Jährige jeden Tag mindestens einmal um die Alster, am 29. Juli 2020 zum 392. Mal in Folge. Sein Ziel: Die 500 vollzumachen. Er kann in der kompletten Zeit keinen Urlaub machen, selbst krank hat er sich schon um die Alster geschleppt, damit die Serie nicht reißt. Er will nicht nur sein persönliches Ziel erreichen, sondern auch anderen jungen Menschen zeigen, dass es eine Alternative zu Feiern, Alkohol und Drogen gibt.

Die Sache mit Georg Bonne

Georg Bonne war Arzt, er war Hamburger und er war Antisemit und gehörte zum Hitler-Gefolge. Trotzdem gibt es in Nienstedten eine Straße und in Bahrenfeld einen Park, der nach ihm benannt wurde. Das soll sich nun ändern. In Nienstedten gab es eigentlich schon vor ein paar Jahren Gedanken in die gleiche Richtung. Damals wurden aber nur Teilabschnitte umbenannt. Jetzt soll Georg Bonne ganz aus dem Stadtbild weg und die Bürgerinnen und Bürger können mithelfen. Denn Namensideen werden sehr gerne angenommen.

Weitere Themen:

- Lösung für Sietas-Werft in Sicht
- 50 Jahre RAF in Hamburg
- Nächster Halt: Hamburg - Der Football-Coach

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