Hamburg Journal

Mittwoch, 22. Juli 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Donnerstag, 23. Juli 2020, 04:15 bis 04:45 Uhr
Donnerstag, 23. Juli 2020, 09:30 bis 10:00 Uhr

Urlaubsrückkehr aus Risikogebiet - Testen im DRK

Mit scharfen Sicherheitsregeln will die Hamburger Gesundheitsbehörde verhindern, dass Reisende das Corona-Virus aus dem Urlaub mitbringen. Die Gesundheitsämter in den Bezirken bekommen deshalb ab sofort alle Fluggast-Daten von Urlaubern aus Risikogebieten. Am Mittwoch landeten gleich zwei Flieger aus der Türkei. Für alle Fluggäste beginnt damit automatisch eine zweiwöchige Quarantäne. Sie kann nur mit einem negativen Corona-Test verkürzt werden, den beispielsweise das Rote Kreuz in Hamburg für alle Urlauberinnen und Urlauber kostenpflichtig anbietet. Diese Quarantäne können die Gesundheitsämter jetzt auch besser überwachen: Denn ihnen werden alle Namen und Adressen der Reisenden aus Risiko-Gebieten übermittelt und in Stichproben werden sie die Vorschriften auch kontrollieren. Wer sich nicht an die Quarantäne hält oder kein negatives Test-Ergebnis hat, muss mit einem Bußgeld rechnen.

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Zwei junge Reisende mit ihren Koffern am Hamburger Flughafen. © imago images/Nikita Foto: imago images/Nikita

Hamburg bekommt Fluggast-Daten von Urlaubern

Die Gesundheitsämter wissen ab sofort, wer aus einem Risikogebiet zurückkehrt. Um neue Corona-Ausbrüche in Hamburg zu verhindern, werden ihnen Namen und Adressen der Fluggäste übermittelt. mehr

Circus Quaiser startet in die Saison

Der Kinderzirkus Quaiser schlägt seit mehr als vierzig Jahren in Planten un Blomen sein Zelt auf. Der Eintritt ist frei. Das Bezirksamt Mitte finanziert das ungewöhnliche Ferien-Programm. Eine Institution während der Hamburger Ferienzeit. Doch in diesem Jahr ist aufgrund der Corona-Pandemie alles anders. Kein Zelt, sondern Circus Programm auf der kleinen Freilichtbühne im Park. Und statt fünfhundert Kinder nur 90 pro Vorstellung. Für Familie Quaiser, bei der alle Familienmitglieder im Zirkus mitarbeiten, ist es seit März das einzige Einkommen. Die Corona-Krise trifft sie, wie alle anderen Schaustellenden hart und lässt sie um ihre Existenz bangen.

Kleines Theater in Rothenburgsort soll Autobahn weichen

Özlem Winkler ist frustriert - ihr kleines PEM-Theater ist eine der wenigen kulturellen Institution in Rothenburgsort. 460.000 Euro investierte die engagierte Theater-Produzentin in die Bühne. Doch nun soll sie einem Autobahn-Zubringer für A255 weichen. Das Gebäude soll abgerissen, nur der soll Vermieter Geld bekommen. Doch sie möchte die Bühne erhalten, hat daraufhin einen Antrag für das Bundesfinanzierungsprogramm "Mitte machen - 100 Millionen Euro für Hamburgs Osten" gestellt und fünf Millionen Euro erhalten - allerdings nur, wenn sie bis zum 15. August eine neue Fläche für ein Theater oder ein Kulturzentrum findet. Eine Möglichkeit - das seit Jahren brach liegende Gelände des Zolls - doch von niemandem kriegt Winkler eine Zusage. Welche Herausforderungen müssen bewältigt werden, damit auch in Rothenburgsort weiterhin Theaterinszenierungen stattfinden können?

Weitere Themen

- Ausbildungsplätze - wo gibt es noch freie Plätze?
- Bilanz: Videoüberwachung Hansaplatz
- Alkoholverbot in der Schanze?

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