Hamburg Journal

Dienstag, 07. Juli 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Mittwoch, 08. Juli 2020, 04:15 bis 04:45 Uhr
Mittwoch, 08. Juli 2020, 09:30 bis 10:00 Uhr

Gesetz gegen Hasskriminalität: Polizei Hamburg braucht 50 weitere Planstellen

Polizei und Staatsanwaltschaft in Hamburg rechnen bei der Bearbeitung von Straftaten nach dem geplanten Gesetz gegen Hasskriminalität im Netz mit zahlreichen zusätzlichen Planstellen. Das Landeskriminalamt (LKA) geht von mehr als 50 Polizistinnen und Polizisten und Polizeiangestellten aus. Das geht aus internen Papieren der Polizei hervor, wie das "Hamburg Journal" des NDR-Fernsehens berichtet. Die Generalstaatsanwaltschaft Hamburg rechnet demnach mit fünf bis sechs zusätzlichen Ermittlerinnen und Ermittlern, die die Fälle bearbeiten müssten. Das LKA Hamburg rechnet nach NDR-Informationen mit bis zu 4.000 zusätzlichen Straftaten jährlich. Außerdem kommen nach internen Berechnungen Kosten von jährlich vier Millionen Euro dazu, plus einmalig 15 Millionen Euro für die Anschaffung moderner IT-Ausrüstung.

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Hasskriminalität: 50 neue Stellen für Polizei Hamburg?

Für die Bearbeitung von Straftaten nach dem Gesetz gegen Hasskriminalität im Netz rechnen Hamburgs Polizei und Staatsanwaltschaft mit vielen zusätzlichen Stellen. Das LKA geht von mehr als 50 Polizisten aus. mehr

Albino-Seebärenbaby Attraktion im Tierpark Hagenbeck

Es passierte vor den Augen der verdutzten Besucher: Mitte Juni kam im Eismeer des Tierparks Hagenbeck ein kleines Seebärenbaby zur Welt. Überraschung für die Tierpflegenden: Der niedliche Nachwuchs ist schneeweiß. Das Albino-Seebärenbaby ist eine Attraktion bei Hagenbeck - aber bislang nur selten zu sehen. Es bleibt die meiste Zeit bei seiner Mutter. Das Mädchen soll das weltweit einzige Seebärchen mit weißem Fell sein. Normalerweise haben Seebären sehr dunkles Fell.

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Albino-Seebärenbaby bei Hagenbeck entwickelt sich gut

Drei Wochen nach der Geburt wird die kleine Weltsensation im Hamburger Tierpark Hagenbeck von Tag zu Tag größer. Ein Schirm über der Geburtshöhle schützt das Tier vor UV-Strahlen. mehr

Umschulungen wegen Corona: Taxifahrerin sattelt auf Lkw um

Die Corona-Pandemie hat Anissa Wenks berufliche Existenz zerstört. Viele Jahre ist sie als selbständige Unternehmerin Taxi gefahren, doch in der Krise brachen auch in diesem Bereich die Umsätze ein. Nun erhält die 44-Jährige, finanziert durch das Jobcenter, eine Umschulung zur Lkw-Fahrerin. Sie bereitet sich aktuell bei der Fahrschule Kai Wüpper in Harburg auf den Lkw-Führerschein vor. Wie ihr geht es in der Corona-Krise vielen. Die Agentur für Arbeit und das Jobcenter berichten, welche Corona-Umschulungen derzeit besonders angesagt und nachgefragt sind.

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- Senat stellt neue Corona-Hilfen für Kultur und Start-ups vor
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